Amaro Foro bei ONK: "Unter Generalverdacht – Lebensrealitäten von Rom*nja in Berlin" - 3.6.2018, 18 Uhr

Auch in diesem Jahr ist Amaro Foro beim Festival "Offenes Neukölln" mit dabei!

Wir laden euch herzlich zu unserer Veranstaltung "Unter Generalverdacht – Lebensrealitäten von Rom*nja in Berlin" ein:

Wann? Sonntag, 3. Juni 18:00 - 20:00 Uhr
Wo? Neuköllner Leuchtturm, Emser Str. 117 (S+U Hermannstraße)

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Pressekonferenz am 9. April 2018: antiziganistische Vorfälle 2017

Die Pressekonferenz am 9. April 2018 fand anlässlich des Internationalen Tags der Roma statt. Die Pressereferentin von Amaro Foro, Andrea Wierich, stellte gemeinsam mit den Projektkoordinatorin Diana Botescu sowie die Projektmitarbeiterin Violeta Balog den Bericht über die antiziganistischen Vorfälle im Jahr 2017 in Berlin vor. Anwesend waren Vertreter*innen verschiedener Medien. 

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Beschreibung des Kinderprogramms: Geschichten gestalten

Geschichten gestalten: Gib einer Geschichte deine Gestalt

Workshops und Kurse von April 2018 bis Oktober 2019

für alle zwischen 6 und 18 Jahre

Hier gibt's den Flyer.

In verschiedenen Blöcken entdecken wir die Geheimnisse der Kunstformen: wie kann man was erzählen?

Wie würdet ihre eure Geschichten erzählen:

  • Texte schreiben
  • grafisch darstellen mit Fotos, Collagen, Typografie, Druckkunst (Siebdruck, Buchdruck)
  • bewegende Bilder in Animation
  • Klänge, Rhythmen, Musik komponieren und spielen
  • Objekte, Masken und Puppen erzählen lassen

 

Die Angebote sind von der BKJ gefördert und daher kostenfrei

eine Kooperation von und mit:

Amaro Foro e.V. // Young Arts Neukölln e.V. // Hermann-Boddin-Schule


Hintergrundinformation:

In „Das Spiel der Gestaltung von Geschichten: Gib einer Geschichte deine Gestalt“ fragen wir was Geschichten sind, welche (Kunst-)Form diese bekommen können und wie ein Publikum diese interpretiert.

In verschiedenen Zyklen stellen wir immer mindestens zwei „gleiche“ Geschichten in unterschiedlicher Fassung einander gegenüber und untersuchen die Unterschiede und deren Wirkungen. Wie wurde Andersens Geschichte von „der kleinen Meerjungfrau“ in der Disney-Verfilmung „Arielle, die Meerjungfrau“ angepasst? Was für Figuren werden in beiden Geschichten dargestellt? Wie sehen die Welten aus, in denen sie leben? Auf lockere, detektivische Art analysieren wir im ersten Zyklus diese Geschichten und nähern uns so dem komplexen Thema der Wirklichkeitskonstruktion: Welche Mittel stehen Menschen zur Verfügung, um Geschichten in die Welt zu setzen und wie gerne glauben wir Menschen diesen Konstruktionen? Was wird wie erzählt? Was wird nie erzählt? Was passiert bei Übersetzungen oder wenn die Geschichte weitererzählt wird? Wie wichtig ist es, dass man exakt das Gleiche, bzw. das, was gemeint war, versteht? Das Projekt starten wir mit der Analyse und Bearbeitung von Geschichten in reiner sprachlicher Form: Wie kann man nur mit Sprache Geschichten gestalten? Inwiefern sind erzählte Geschichten anders als geschriebene Erzählungen?

Wir nehmen uns die Zeit, um uns dem Erzählen an sich zu widmen. Das wird die Grundlage bilden, um in den kommenden Zyklen andere Kunstformen als Erzähl-Medium zu erforschen; Dass wir Geschichten nicht nur mit Worten, sondern auch mit Bildern, Musik, Tanz, Installationen, Fotos,... erzählen können, ist der gestalterische Fokus des Projektes. Jeder Zyklus steht im Zeichen einer Kunstform. Ähnlich wie bei der Sprache analysieren wir die spezifischen Eigenarten, die jede Kunstform fürs Geschichten „erzählen“ in sich trägt. Was erzählt Musik besser als Worte? Wie wirken Kostüme und Masken? Wie kann eine Installation eine Geschichte vermitteln?

Der dritte Aspekt, wie ein Publikum eine Geschichte interpretiert, kommt mit den öffentlichen Zeigemomenten ins Spiel. Wir suchen bewusst die Jugend- und Kunstzentren der Umgebung auf, um unsere Ergebnisse an sehr unterschiedlichen Orten mit einem Publikum zu teilen. Einerseits geht es uns hier darum, die Erfahrungen des Selbstvertrauens und der Verantwortlichkeit zu fördern, andererseits um die Reaktionen des Publikums ausführlich analysieren und einordnen zu können.

 

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Geschichte der Roma und Sinti

Die Vorfahren der heute in Europa lebenden Rom*nja kamen ursprünglich aus dem heutigen Nordwestindien und Pakistan. Ihre Migration nach Westen begann vermutlich vor etwa tausend Jahren. Es gab verschiedene Routen wie beispielsweise die über den Nahen Osten und Nordafrika nach Spanien oder über die Türkei und Griechenland nach Südost- und später Westeuropa. Immer wieder ließen sich auch Gruppen dauerhaft oder zumindest für einige Generationen nieder. 

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Fachtagung: Wie sicher ist der Westbalkan?

Fachtagung "Wie sicher ist der Westbalkan?"

- Auswirkungen der letzten Asylrechtsverschärfungen -

04.12.2017, 10 Uhr, Berliner Stadtmission

Lehrter Straße 68, 10557 Berlin

Die alljährliche Fachtagung von Amaro Foro e.V. findet in diesem Jahr schon zum fünften Mal statt. Das Schwerpunktthema ist diesmal die Situation von Rom*nja in den Westbalkanstaaten und die Auswirkungen der Asylrechtsverschärfungen.

In der Podiumsdiskussion möchten wir gemeinsam mit Roma-Aktivist*innen aus Mazedonien und Deutschland, Vertreter*innen der Politik und der Zivilgesellschaft die Erklärung der Westbalkanstaaten zu „sicheren Herkunftsstaaten“ aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Dabei können die Akteure aus der Praxis Einblicke in die Auswirkungen dieser Erklärung bieten.

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