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500 Jahre Antiziganismus brechen! 29.9.2021, Berlin Alex-Halle I Live

 Wir launchen unser neues Projekt mit einer Fernsehdiskussion „Diversity in Media“ jetzt live!Stellt eure Fragen unter diesem Livestream und wir stellen sie unseren Gästen!Als Expert*innen haben wir Gilda Horvath (Journalistin und Kultumanagerin), Andrea Dernbach (Redakteurin Hauptstadtredaktion Tagesspiegel) und Konstantina Vassiliou-Enz (Journalistin und Geschäftsführung NdM) auf dem Podium. Gemeinsam diskutieren wir über Antiziganismus in den Medien, wo die Probleme liegen und wie sie gelöst werden können. Es geht um strukturelle Bedingungen, Erfahrungen aus der Medienarbeit und empowernde Lösungsansätze – mit dem Ziel, 500 Jahre alte Rassismen zu brechen!

Die Dokumentationsstelle Antiziganismus (DOSTA) stellt sich vor I 2021

Grafik von Pudelskern

In diesem Video schildern wir ein paar typische Fallbeispiele, die unsere Klient*innen in Berlin so erlebt haben. Mit einer Fallmeldung bei DOSTA könnt ihr helfen, solche antiziganistischen Vorfälle sichtbar zu machen. Wir unterstützen euch, wenn ihr gegen Diskriminierung vorgehen möchtet.

Publikation hier lesen.

Amaro Foro veröffentlicht die Dokumentation antiziganistischer Vorfälle 2019 und 2020 I LIVE

27.7.2021, Berlin

Die Dokumentationsstelle Antiziganismus (DOSTA) stellte die Auswertung der Jahre 2019 und 2020 vor. DOSTA dokumentiert antiziganistische Vorfälle in ganz Berlin systematisch und analysiert und veröffentlicht sie. In der Präsentation lenken wir den Blick auf strukturelle und systematische Benachteiligungen, die erschreckend oft von staatlichen Stellen ausgehen. Diskussion mit Dr. Doris Liebscher (LADG-Ombudsstelle), Biplab Basu (Mitbegründer ReachOut und KOP) und Laura Bastian über die Ergebnisse und mögliche Lösungsansätze. Moderiert von Georgi Ivanov. 

Antiziganismus – eine Form von Rassismus – DIGGA TALK

31.5.2021, Berlin

Die Jugendredaktion von ALEX Berlin „DIGGA“ lud Estera Stan von WIR SIND HIER! und Georgi Ivanov von Amaro Foro per Video-Call in die ALEX Halle ein, um über Antiziganismus zu sprechen.

Anlässlich des Weltromatages im Gespräch mit Prof. Dr. Hristo Kyuchukov 8.4.2021, Berlin

Anlässlich des Weltromatages spricht Amaro Foro e.V. und Amaro Drom e.V. mit Prof. Dr. Hristo Kyuchukov über den Beitrag des ersten Welt-Roma-Kongresses in London (1971) für Rom*nja in der ganzen Welt.

Von Links nach Rechts: Merdjan Jakupov, Vorstandvorsitzender bei Amaro Foro e.V. I Denis Dimovski, Sprachmittler bei Amaro Foro e.V. I Safeta Jusic, Sozialarbeiterin bei Amaro Foro e.V. I Prof. Dr. Hristo Kyuchukov I Georgi Ivanov, Vorstandsmitglied bei Amaro Foro e.V. I Violeta Balog, Vorstandsmitglied bei Amaro Foro e.V.

Wohnen in Berlin – eine Leichtigkeit? 

von Pudelskern, Voice Over von Michael Beyer

„Für viele der in Berlin lebenden Roma sind solche oder ähnliche Erfahrungen eine bittere Realität. Roma werden in Deutschland nach wie vor als Menschen zweiter Klasse wahrgenommen. Vermieter wollen ihnen keine Wohnungen vermieten. Nachbarn reagieren mit Ablehnung. […] Einige Hausbesitzer profitieren von den Problemen, denen Roma ausgesetzt sind und machen daraus ein Geschäftsmodell. […] Diese Vorurteile und Diskriminierungen nennt man Antiziganismus.“

Die letzte Instanz unter der Lupe in Nalans Late Night Show 1.2.2021

Georgi Ivanov, Vorstandsmitglied von Amaro Foro sprach mit Nalan Sipar nach der rassistischen WDR-Sendung „Die letzte Instanz“.

Ab 58:15 spricht Andrea Wierich von Amaro Foro und Alexander Rasumny von RIAS Berlin im crossmediale Community-Sender ALEX Berlin.

„Antiziganismus ist gesellschaftlich immer noch nicht besonders anerkannt. […] Betroffene müssen permanent mit rassistischer Diskriminierung und Abwertung, bis hin zur wirklichen Gewalt rechnen. […] In den verschiedenen Lebensbereichen führt dies zu umfassender Benachteiligung und Entrechtung.“ (Andrea Wierich, Amaro Foro)

„Wir kämpfen gegen Rassismus und Ausgrenzung“ Redebeitrag von Amaro Foro an der Demonstration „Kein Schlussstrich unter den NSU-Komplex!“ in Berlin Kreuzberg am 11.7.2018.

 „Die Karteien aus dem Nationalsozialismus wurden durch Polizeibehörden der BRD oft bis in die 80er Jahre weiterverwendet. Es gibt  zahlreiche Hinweise dafür, dass die deutsche Polizei eine Sondererfassung von Sinti*zze und Rom*nja betreibt.“ […] „Auf der Liste von möglichen Anschlagszielen der NSU standen auch das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma ebenso wie der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma. Rassismus war in Deutschland nie verschwuden aber er darf heute offener denn je geäußert werden.“

Was ist Antiziganismus?

Das erfährt ihr von unserem kurzen Video.

„[Es] ist eine abwertende Fremdbezeichnung, ein sehr vereinfachender Sammelbegriff für eine seit über 700 Jahren in Europa beheimatete Bevölkerungsgruppe, welche aus über 12 Millionen Menschen mit sehr verschiedenen Kulturen und Geschichten besteht.“