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Gerne stehen wir Ihnen mit unserem Fachwissen in den Bereichen Antiziganismus, Situation von EU-Bürger*innen und von Roma-Geflüchteten in Deutschland sowie Geschichte der Rom*nja zur Verfügung und stellen Ihnen auf Wunsch weiteres Material zur Verfügung. Sprechen Sie uns an!

Regelmäßig informieren wir auch selbst in Pressemitteilungen über unsere Arbeit, beziehen Stellung zu aktuellen Themen oder laden zu Presseterminen ein. Senden Sie uns eine kurze E-Mail an presse [at] amaroforo.de und wir nehmen Sie gerne in unseren Presseverteiler auf.

Pressekontakt

Andrea Wierich
andrea.wierich@amaroforo.de

Pressemitteilungen

Amaro Foro zur Veröffentlichung des ADS-Jahresberichts 2021

16.8.2022 I Pressemittteilung

Unser Vorstandsmitglied Violeta Balog bei der Vorstellung des Jahresberichts der Antidiskriminierungsstelle: „Es ist ein wichtiges Zeichen, dass mit Amaro Foro in diesem Jahr eine Roma-Selbstorganisation bei der Vorstellung des Jahresberichts der Antidiskriminierungsstelle des Bundes dabei ist. Antiziganismus ist eine Form von Rassismus, die besonders weit verbreitet ist, und Rom*nja sind dadurch eine der am stärksten benachteiligten Gruppen unserer Gesellschaft."

Dokumentation antiziganistischer Vorfälle 2021

30.3.22 I Pressemittteilung

Pressemitteilung zur Veröffentlichung der Auswertung antiziganistischer Vorfälle 2021: "Seit Bestehen des Projektes wurden noch nie so viele Vorfälle im Lebensbereich »Alltag und öffentlicher Raum« gemeldet. Dies deutet auf die anhaltende oder sogar gestiegene Salonfähigkeit antiziganistischer Beleidigungen und Schikanen in der deutschen Mehrheitsgesellschaft hin. Die ohnehin angespannte gesellschaftliche Situation in der Corona-Pandemie befeuert zusätzlich rassistische und antiziganistische Ressentiments."

Amaro Foro veröffentlicht die Dokumentation antiziganistischer Vorfälle 2019/20

27.7.21I PRESSEMITTEILUNG

Die Dokumentationsstelle Antiziganismus (DOSTA) dokumentiert und analysiert antiziganistische Vorfälle in ganz Berlin. „Auf diese ohnehin äußerst prekäre Situation hat die Corona-Pandemie wie ein Brandbeschleuniger gewirkt und zu öffentlichen Diffamierungen ebenso wie existenzbedrohlichen Lebenslagen geführt“.

1 Jahr Landesantidiskriminierungsgesetz in Berlin

16.6.2021 I PRESSEMITTEILUNG

Auch wir begrüßen es, dass in Berlin vor einem Jahr mit dem LADG wichtige Rechtsschutzlücken geschlossen wurden. Gemeinsam mit anderen Antidiskriminierungsakteuren fordern wir den Ausbau und die Stärkung der zuständigen Ombudsstelle sowie die Einrichtung eines Rechtshilfefonds, um Betroffene in ihren Möglichkeiten zu stärken, gegen Diskriminierung vorzugehen.

„Roma-Bewegung hat in 50 Jahren viel erreicht“

8.4.2021 I PRESSEMITTEILUNG

10 Berliner Bezirke setzen heute mit dem Hissen der Roma-Flagge ein wichtiges Zeichen und feiern den Weltromatag gemeinsam mit Vertreter*innen von Amaro Foro.

Stellungnahme: „Schärferes Vorgehen gegen Antiziganismus erforderlich „NPD-Aktivisten haben Menschen aus der Berliner Innenstadt vertrieben“

14.3.2021

In Berlin-Mitte sind Roma oder dafür gehaltene Menschen offenbar durch rechtsextreme Aktivisten vertrieben worden. Die NPD teilte dies auf Facebook und auf ihrer Homepage mit. Einige der Betroffenen waren offenbar minderjäh­rig; sie wurden fotografiert und die Fotos wurden ohne ihr Einverständnis im Internet veröffentlicht. Amaro Foro und Reachout haben dazu eine gemeinsame Stellungnahme verfasst, die man hier nachlesen kann.

Positionen

Forderung einer unabhängigen Informations- und Beschwerdestelle für Schulen und Kitas in Berlin

8.11.2021 I Stellungnahme

Seit der letzten Legislaturperiode können wir auf rechtlicher Ebene auf einige Erfolge im Diskriminierungsschutz von Schüler*innen im Bildungsbereich blicken: Es gibt nun ein Berliner Landesantidiskriminierungsgesetz (LADG) und Änderungen in Berliner Schulgesetz. Was leider nicht geschafft wurde, ist die Einrichtung einer effektiven und wirksamen Beschwerdestruktur im Bildungsbereich, die den Diskriminierungsschutz auch tatsächlich durchsetzt.

Offener Brief bezüglich Geflüchteter aus Moldawien in Berlin

13.8.21 I Stellungnahme

Wir, die Arbeitsgemeinschaft Berliner Roma, sind entsetzt über die Art und Weise der Medienberichterstattung und den Umgang des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten mit den Geflüchteten aus der Republik Moldau. Anstatt den Menschen ein faires Verfahren zuzusichern, was auch klar gesetzlich vorgegeben ist, wendet sich ein Amt an die Medien mit internen und kulturalisierenden Vermutungen, die rassistisch Stimmung schüren.

Diskriminierendes Handeln der Verwaltung wird den Leidtragenden angelastet

4.8.2021

Diskriminierendes Handeln der Verwaltung wird den Leidtragenden angelastet Am 4.8.2021 wurde in der RBB-Abendschau ein Beitrag ausgestrahlt, der die gesamte Bandbreite antiziganistischer Stereotype reproduziert und als gezielte Diffamierung schutzsuchender Menschen mit dem Ziel der Abschreckung zu werten ist. Es geht in diesem Beitrag um Asylsuchende aus der Republik Moldau, die angeblich in großer Zahl nach […]

Gerechtigkeit für Stanislav Tomáš

29.6.2021 I OFFENER BRIEF

Wir fordern eine unabhängige, gründliche und objektive Untersuchung des Todes von Stanislav Tomáš. Offener Brief vom European Roma Grassroots Organisations (ERGO) unterzeichnet von über 350 Organisationen und Einzelpersonen, darunter Amaro Foro.

Kontinuität antiziganistischer Polizeiarbeit

8.5.2021 I STELLUNGNAHME

Es gibt eine Kontinuität antiziganistischer Polizeiarbeit spätestens seit dem Kaiserreich. Antiziganismus bei den sogenannten Sicherheitsbehörden ist ein Thema, mit dem sich Roma-Selbstorganisationen immer wieder auseinandersetzen müssen. Zahlreiche Rechtsverstöße der Polizei sind dokumentiert.

Stellungnahme: „Schärferes Vorgehen gegen Antiziganismus erforderlich „NPD-Aktivisten haben Menschen aus der Berliner Innenstadt vertrieben“

14.3.2021

In Berlin-Mitte sind Roma oder dafür gehaltene Menschen offenbar durch rechtsextreme Aktivisten vertrieben worden. Die NPD teilte dies auf Facebook und auf ihrer Homepage mit. Einige der Betroffenen waren offenbar minderjäh­rig; sie wurden fotografiert und die Fotos wurden ohne ihr Einverständnis im Internet veröffentlicht. Amaro Foro und Reachout haben dazu eine gemeinsame Stellungnahme verfasst, die man hier nachlesen kann.

Pressespiegel

Gemeinsam gegen Antiziganismus – für Teilhabe und Chancengerechtigkeit

19.9.22 I Pressespiegel

Auch dieses Jahr hat "Solidarisch gegen Hass" uns zum Gespräch eingeladen; dieses Mal mit unserem Vorstandsmitglied Violeta Balog: "Rom*nja müssen nicht nur in Behörden, sondern im gesamten Alltag mit Ausgrenzung, Beleidigung und sogar mit Gewalt rechnen."

Amaro Foro bei der Bundespressekonferenz zum ADS-Jahresbericht 2021

16.8.22 I Pressespiegel

Unser Vorstandmitglied Violeta Balog war als Vertreterin einer Roma-Selbstorganisation bei der Vorstellung des Jahresberichts 2021 der Antidiskriminierungsstelle des Bundes im Haus der Bundespressekonferenz. „Balog betont und bekräftigt Atamans Aussagen: Auch wenn nicht alle Diskriminierungsformen vom AGG abgedeckt werden, müssen alle Fälle erfasst werden“, heißt es in der taz. Hier geben wir einen Überblick unseres Pressespiegels dieses Tages.

Amaro Foro in der rbb24 Abendschau

2.8.22 I Pressespiegel

In einem Beitrag der rbb24 Abendschau über Antiziganismus spricht unser Vorstandsmitglied Georgi Ivanov über den antiziganistischen Alltag: »Die Fälle, die uns erreichen, gehen von körperlicher Gewalt bis hin zu struktureller Diskriminierung. Zum Beispiel sind Begründungen zur Ablehnung von bestimmten Leistungen antiziganistisch geladen.«

Vera Lacková im Interview mit Deutschlandfunk Kultur

1.8.22 I Pressespiegel

Deutschlandfunk Kultur hat die Regisseurin Vera Lacková im Vorfeld unserer Filmvorführung am 1. August 2022 im Moviemento interviewt. Sie erzählt, warum sie den Film gedreht hat: »It is also a promise that I gave to my grandmother. That i will do anything possible to not let the roma partisans be forgotten.«

»Sich zu wehren, ist ein Privileg«: Wie ein Berliner Jugendverein gegen die Diskriminierung von Roma kämpft

14.7.22 I Pressespiegel

Heute ist ein großartiges Interview mit unseren Vorstandsmitgliedern Violeta Balog und Georgi Ivanov im Tagesspiegel erschienen! Georgi Ivanov sagt dazu: "Wir haben vor 8 Jahren den Grundstein gelegt um Antiziganismus in Berlin sichtbarer zu machen. Dies auch auf Bundesebene anzugehen wird höchste Zeit!"

Alltägliche Abwertung

30.3.22 I Pressespiegel

Auch die TAZ war bei unser DOSTA-Pressekonferenz, anlässlich der Veröffentlichung des Kurzberichtes 2021, dabei. "Es passiert nicht nur, aber immer wieder auch in Behörden. Bei der Vergabe von Schulplätzen, der Beantragung von Kindergeld und anderen existenzsichernden Leistungen diskriminieren Sach­be­ar­bei­te­r:in­nen Menschen, die sie als Rom:­nja lesen. Die Meldungen, die die Berliner Dokumentationstelle Antiziganismus (Dosta) für das Jahr 2021 sammelte, zeugen von tief verankerten Stereotypen."

Hass und Generalverdacht

30.3.22 I Pressespiegel

Ein Bericht vom neuen deutschland zur Dosta-Veröffentlichung der Fallzahlen 2021: "»Rassistische Propaganda und Beleidigung kommen am häufigsten vor« [...] »Das deutet für uns auf eine steigende Salonfähigkeit von Antiziganismus in der deutschen Mehrheitsgesellschaft hin«"

rbb24 berichtet von der Vorstellung unseres Dosta-Kurzberichtes 2021

30.3.22 I Pressespiegel

Auch der rbb hat unsere heutige Pressekonferenz, zur Auswertung und Veröffentlichung antiziganistischer Übergriffe 2021, besucht. "Viele Diskriminierungsfälle würden von den Betroffenen gar nicht gemeldet, die Zahlen seien nicht repräsentativ, sagte Violeta Balog von Amaro Foro. Pandemiebedingt seien viele Beratungsstellen und ähnliche Einrichtungen im vergangenen Jahr nur telefonisch oder per Mail erreichbar gewesen."

Valerie Laukat vom Dosta-Projekt im Interview mit dem Rbb24

30.3.22 I Pressespiegel

Der rbb24 im Interview mit Valerie Laukat zu Antiziganismus, anlässlich der Veröffentlichung unseres Dosta-Kurzberichtes 2021: "2021 war aber neu, dass wir noch mehr Fälle im Bereich Alltag und öffentlicher Raum hatten – da fällt auch Antiziganismus im Internet darunter. Denn die Corona-Pandemie hat nicht nur unsere Arbeit erschwert, sondern insgesamt die gesellschaftliche Stimmung gegen marginalisierte Gruppen feindseliger gemacht."

Meldung des epd zum Dosta-Jahresbericht 2021

30.3.22 I Pressespiegel

Auch der evangelische Pressedienst war heute bei unserer Pressekonferenz, zur Auswertung antiziganistischer Vorfälle 2021, vertreten und berichtet.

Interview über das Medienprojekt

8.2.2022 I PRESSESPIEGEL

Die Junge Welt hat uns zu unserem digitalen Weiterbildungsangebot für Medienschaffende interviewt.

Raus aus der Opferrolle

15.9.2021 I PRESSESPIEGEL

Das LSE Amnesty International Journal hat uns zu den Kämpfen von Selbstorganisationen von Rom*nja und Sinti*zze in Deutschland interviewt.

Wie Antiziganismus vermeiden?

4.8.2021 I PRESSESPIEGEL

Berichterstattung ohne die Reproduktion antiziganistischer Stereotypen ist keine Selbstverständlichkeit. Unsere Kollegin Andrea Wierich sprach mit Martha Otwinowski vom Mediendienst Integration über Antiziganismus in deutschen Medien und was Redaktionen dagegen tun können.

Amaro Foro sieht zunehmenden Antiziganismus während der Pandemie

14.8.2021 I PRESSESPIEGEL

Das FACETTEN-Magazin berichtet über unsere Veranstaltung: "Dosta, die Dokumentationsstelle Antiziganismus, die beim transkulturellen Jugendverband Amaro Foro angesiedelt ist, veröffentlicht regelmäßig einen Report über antiziganistische Vorfälle in ganz Berlin. Der aktuelle Bericht für die Jahre 2019 und 2020 wurde kürzlich im Nachbarschaftsheim Urbanstraße vorgestellt."

Mehr antiziganistische Vorfälle durch Corona

29.7.2021 I PRESSESPIEGEL

Die Diskriminierung von Angehörigen der Roma in Deutschland hat in der Corona-Pandemie offenbar weiter zugenommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Dienstag in Berlin veröffentlichte Studie der Dokumentationsstelle Antiziganismus beim Berliner Verein Amaro Foro.

Unter Generalverdacht

28.7.2021 I PRESSESPIEGEL

Abgelehnte Anträge bei Jobcentern und der Familienkasse, Racial Profiling bei der Polizei: Menschen mit tatsächlichem oder zugeschriebenem Roma-Hintergrund erfahren im Umgang mit Behörden vielfältige Formen struktureller Diskriminierung. Das geht aus der Auswertung antiziganistischer Vorfälle in den Jahren 2019 und 2020 in Berlin durch die Dokumentationsstelle Antiziganismus (Dosta) des Vereins Amaro Foro hervor, die am Dienstagnachmittag vorgestellt wurde.

Beim Jobcenter diskriminiert

28.7.2021 I PRESSESPIEGEL

"Menschen mit Roma-Hintergrund werden in Bundesbehörden oft benachteiligt. Das Landesantidiskriminierungsgesetz schützt nicht. [...] 'Bundesbehörden wie das Jobcenter oder die Familienkasse werden vom LADG nicht erfasst, machen aber etwa die Hälfte unserer Beschwerdefälle aus', erklärte Andrea Wierich, Pressesprecherin des Vereins."

„Die Pandemie ist ein Brandbeschleuniger für Antiziganismus“

27.7.21 I PRESSESPIEGEL

"Die Dokumentationsstelle Antiziganismus (DOSTA) von Amaro Foro e.V. veröffentlicht die Dokumentation antiziganistischer Vorfälle 2019 und 2020 in Berlin. Der Verein stellt fest: Corona hat behördlichen und medialen Antiziganismus befeuert, Leidtragende sind die als Rom:nja gelesenen Menschen."

Roma-Verband: Mehr antiziganistische Vorfälle durch Corona

27.7.21 I PRESSESPIEGEL

"Die Diskriminierung von Angehörigen der Roma in Deutschland hat in der Corona-Pandemie offenbar weiter zugenommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Dienstag in Berlin veröffentlichte Studie der Dokumentationsstelle Antiziganismus beim Berliner Verein Amaro Foro."

„Menschenverachtende Klischees“ Bericht zeigt Antiziganismus in Berlin

27.7.21 I PRESSESPIEGEL

"[Sozialberaterin Bastian] beobachte auch, dass Klientinnen lieber ihre Fälle bei der anonymen Stelle Dosta von Amaro Foro melden als beispielsweise bei der Beschwerdestelle des Jobcenters. Die wollten personenbezogene Daten und Antragsstellende fürchteten die Konsequenz von Beschwerden."