Projekte

Laufende Projekte

Anlaufstelle

Die Anlaufstelle ist ein Projekt für neuzugewanderten EU-Bürger*innen schwerpunktmäßig aus Bulgarien und Rumänien. Dabei orientiert sich die Anlaufstelle am Bedarf der Menschen und fungiert als Brücke zwischen bereits bestehenden Angeboten und den Selbsthilfe-potentialen der Zielgruppe. Schwerpunkt der Beratungsarbeit ist die Vermittlung in bereits bestehende Unterstützungssysteme und Regeldienste. Wir suchen nach pragmatischen Lösungen, um den Menschen hier eine realistische Perspektive bieten zu können. 

Wochenprogramm für Kinder 2018: Geschichten gestalten

Ein Bild kann eine Geschichte erzählen. Aber wie kann eine Figur deine Geschichte erzählen???? Was passiert, wenn die Figuren auf einmal anfangen, sich zu bewegen und alleine zu erzählen???

In dem dritten Block entdecken wir, wie wir die Bilder buchstäblich bewegen und sprechen lassen:  Story Board, Character Design, Stopmotion, Animation ist jetzt ‘dranne!

ROMAktiv - Junge Rom*nja und Sinti*zze engagiert in Berlin

Das Jugendprojekt „ROMAktiv - Junge Rom*nja und Sinti*zze engagiert in Berlin“ möchte Jugendliche für Themen der gesellschaftlichen und politischen Teilhabe begeistern und sie in ihren Interessen dies bezüglich bestärken. Wir möchten einen Raum schaffen in dem Kritikfähigkeit und Selbstständigkeit sowie Selbstbewusstsein und Gruppenfähigkeit gestärkt wird.

Internationale Jugendarbeit

In Rahmen unseres Herdelezi-Kulturfestes organisieren wir eine zehntägige internationale Jugendbegegnung mit jugendlichen Roma und Nicht-Roma aus verschiedenen Ländern.

Das ganze Jahr über finden verschiedene bilaterale und multilaterale Jugendbgegenungen in Berlin und in südosteuropäischen Ländern statt.

Community Building

Mit dem Projekt  „Stärkung der  Selbstorganisation ausländischer Roma in Berlin durch Community Building“ wurden zum einen die Grundsteine gelegt, eine konstruktive Zusammenarbeit mit anderen Repräsentanten der Roma Gemeinschaft zu entwickeln. In diesem Zusammenhang besteht zwischen Amaro Foro e.V. und dem Rroma Informations Centrum e.V. seit 2016 eine enge Kooperationsarbeit.

Antidiskriminierungsarbeit

Registerstelle Neukölln ∙ Dokumentationsprojekt 

Die Schwerpunkte von Amaro Foro e.V. sind neben der soziokulturellen Arbeit, der Stärkung der Eigeninitiative, Mobilisierung und Vernetzung der Roma, auch die gesellschaftliche und politische Teilhabe. Dazu zählt auch die aktive Bekämpfung von Diskriminierung, Ausgrenzung und vor allem des Antiziganismus

Sprachmittlung an Schulen

Das Projekt Sprachmittlung an Schulen richtete sich an mehrere Zielgruppen. Zum einen an Schüler*innen aus Bulgarien, Rumänien, Serbien, Mazedonien und Bosnien und deren Eltern, zum anderen an Jugendliche aus den o.g. Ländern im Alter zwischen 6 und 19 Jahren sowie an das Schulpersonal.

Erinnerungsprojekt

Das Erinnerungsprojekt setzt sich mit der Geschichte und Gegenwart der Sinti und Roma-Communities in Berlin auseinander. Erinnerungen an Verfolgung und Widerstand im und nach der NS Zeit werden auf künstlerische und kreative Weise aus der Perspektive der Sinti und Roma erzählt und stellen die dominante Deutungen und Geschichtsbilder über Sinti und Roma infrage.

Abgeschlossene Projekte

Usthen Chavalen

 
Das Projekt soll zunächst die Jugendlichen aus den Kulturkreisen selbst ansprechen, das die Erfahrung gezeigt hat, dass gerade Roma besonders diskriminiert werden und einen eigenen Schutzraum bedürfen. Andererseits soll das Projekt bei den Jugendlichen Stärken und das Selbstbewusstsein entwickeln, was nicht zuletzt durch öffentliche Auftritte ermöglicht wird.

Jugendgruppe

Unsere Jugendgruppe traf sich immer Donnerstag von 16 bis 20 Uhr in den Räumlichkeiten von Amaro Foro e.V. am:

Weichselplatz 8,

12045 Berlin

Hier haben Roma und Nicht_Roma Jugendliche die Möglichkeit, andere Jugendliche kennen zu lernen, und sich auszutauschen, um sich miteinander zu kritikfähigen, verantwortungsbewussten, Verantwortung übernehmenden und bewusst handelnden Mitbürger(inne)n unserer Gesellschaft sich zu entwickeln.

Antiziganismus in Deutschland - Bewusstseinsbildung hinsichtlich anti-ziganistisch motivierten Vorfällen und wirksamen Gegenstrategien 

Dieses Projekt, gefördert von der Open Society Foundations/Budapest, wurde koordiniert von Amaro Foro e.V. in Zusammenarbeit mit Sozialfabrik e.V. 

Das Hauptziel des Projektes war es, auf die wachsende Dimension antiziganistisch motivierter Diskriminierung und dem Ausschluss der Sinti und Roma aus dem sozialen und politischen Leben in Deutschland aufmerksam zu machen.  

 

Unterstützung von Bildungseinrichtungen in Neukölln - Zuwanderung als Chance

Das Projekt konzentrierte sich auf drei Bausteine:  

Kulturelle Begegnungen im Bezirk Reinickendorf

Das Projekt an der Reginhardt-Grundschule „Kulturelle Begegnungen“  in Reinickendorf Berlin unterstützte die neu zugewanderten Kinder und deren Familien aus Osteuropa beim Ankommen und Zurechtfinden im neuen Lebensumfeld. 
 
Konkret leisteten wir Elternarbeit in Form von Elterngesprächen und Sozialberatung,  unterstützen die Kinder im Lernprozess und organisieren für sie außer einem Kindernachmittagsprogramm weitere Freizeitangebote. 
 
Wir fungierten als Brücke zwischen Schule, Eltern und Kindern. 

Wochenprogramm für Kinder (2017)

Drummobil

Wir erfinden Rhythmen auf Darbuka und Djembe und schauen, wie wir diese mit mehreren Instrumenten begleiten können. Wer führt, bestimmt Tempo, Basisrhythmus? Wie können die anderen Kinder dazu kommen? Und wir bauen an unseren Drummobilen, zwei fahrbaren und mit Trommeln bestückten Wagen, die in Zusammenarbeit mit N.U. Unruh entstanden sind.

In Kooperation mit Young Arts NK (youngarts-nk.de/) und der Hermann-Boddin-Grundschule

Kooperationen

JUROMA

Das Projekt Junge Roma aktiv der OBS verfolgt zwei Ziele:

1. Zugewanderte junge Roma werden mobilisiert, Chancen zur Entwicklung tragfähiger Lebensperspektiven in Deutschland wahrzunehmen.

2. Die deutsche Gesellschaft wird sensibilisiert, ihre Vorurteile und Ressentiments gegenüber Roma in Frage zu stellen und zu überwinden.

Startschuss für die konkrete Arbeit

Mit dem Auftaktseminar vom 17. bis 19.4.2015 in Eitorf fiel der Startschuss für die konkrete Vor-Arbeit des Projekts JUROMA - Junge Roma aktiv.

23 Multiplikatoren und Mentoren der Partnerorganisation kamen, um gemeinsam mit dem Projektteam die inhaltliche Arbeit aufzunehmen. Sie waren gefordert, die örtliche Situation an den Projektorten Köln, Düsseldorf, Greven/Münster und Berlin zu beschreiben und Vorstellungen für ihr Engagement zu entwickeln. Dazu gehörte neben der Formulierung von Ideen für die Projektaktivitäten an den vier Standorten Berlin, Köln, Düsseldorf und Greven auch die Diskussion der Inhalte des Seminarprogramms des Projekts.

Nach den Aussagen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer war das Seminar methodisch und inhaltlich sehr gut, und es gelang, die Aktiven vor Ort und das Team auf das gemeinsame Ziel einzuschwören, die Chancen junger Roma in Schule und Beruf zu verbessern. http://www.obs-ev.de/projekte/1/

Projektpartner

Die OBS arbeitet mit folgenden Roma-Organisationen zusammen: 

Amaro Drom e.V.Amaro Foro und Terno Drom

Aus ihren Reihen werden Multiplikatoren ausgewählt, die nach entsprechender Qualifizierung den Dialog mit dem Umfeld junger Roma suchen, um Ressentiments ihnen gegenüber abzubauen. Gleichzeitig mobilisieren sie junge Roma, sich mit ihren Interessen und Fähigkeiten zu präsentieren und Chancen der Bildung, Berufsausbildung und Arbeit zu ergreifen.

Darüber hinaus arbeitet die OBS mit der Bildungsberatung Garantiefonds Hochschule zusammen.

Zuwendungsgeber

Das Projekt läuft zwei Jahre und wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie von der Bundeszentrale für politische Bildung.