Presse

Pressemitteilungen

Positionspapiere

  • Peter Nowak: "Tief verwurzeltes Ressentiment", in Jungle World (16. Juni 2016): online
  • Peter Nowak "Antiziganismus im System - Diskriminierungen von Roma und Sinti sind auch an Berliner Behörden an der Tagesordnung", auf Telepolis (6. Juni 2016): online
  • Michael Angele: "Die Roma im Jahr 2037", in der Freitag (19. Mai 2016): online
  • usw.

Pressespiegel

2018

Peter Nowak: "Noch immer diskriminiert", in: Jungle World (1. November 2018): online

Peter Nowak: „Wenn die Medien Klischees verbreiten - Bei einer Berliner Fachtagung wurde die Berichterstattung über Sinti und Roma kritisiert“, in: Neues Deutschland (26.Oktober 2018): online

Robert Wagner: „Antiziganismus in den Medien – Romafeindlichkeit ist weiterhin ein Problem“, in: Belltower.News (26. Oktober 2018): online

Eleonora Roldán Mendívil: „Ungeschützt vom Pressekodex - Von »Sozialmissbrauch« und »monströsen Zuständen«: Fachtagung »Antiziganismus in den Medien« in Berlin“, in: Junge Welt (26.Oktober 2018): online

jW: „Kritik an Lückenpresse - Junge Sinti und Roma stören nicht nur Negativschlagzeilen“, in: Junge Welt (25.Oktober 2018): online

Christian Kölling: „Jahres-Fachtagung der Roma-Selbstorganisation Amaro Foro beriet über antiziganistische Mediendiskurse und Gegenstrategien“, in: Facetten-Magazin Neukölln (25.Oktober 2018): online

Manuela Heim: Interview mit Andrea Wierich (Amaro Foro e.V.): "Antiziganismus in den Medien - Ungehemmter Rassismus", in: taz (23. Oktober 2018): online

BM/epd: "Studie: Diskriminierung von Roma in Berlin hat zugenommen", in: Berliner Morgenposr (09. April 2018): online

"Sinti und Roma. In Berlin hat Diskriminierung zugenommen." in: Berliner Zeitung (09. April 2018): online

"Verein meldet Diskriminierung gegen Roma", in Süddeutsche Zeitung (09. April 2018): online

"Verein meldet Diskriminierung gegen Roma", in Die Welt (09. April 2018): online

Christian Meyer: "Diskriminierung gegen Roma nimmt zu", in Neues Deutschland (09. April 2018): online

"Verein meldet mehr Diskriminierungen gegen Roma", in rbb24 (09. April 2018): online

Katharina Meyer zu Eppendorf: "Antiziganismus in Berlin. Die Diskriminierung nimmt zu.", in taz (09. April 2018): online

Jan Greve: "Hetze gegen Roma nimmt zu. Berliner Verein bilanziert Rassismus bei Behördengängen und in Onlinekommentaren.", in Junge Welt (09. April 2018): online

"Verein meldet mehr Diskriminierungen gegen Roma", in berlin.de (09. Aoril 2018): online

"Diskriminierung von Roma in Berlin nimmt zu", in migazin.de (09. April 2018): online

 

Ältere Presseberichte:

Hintergrundinformationen

Geschichte der Roma und Sinti

Die Vorfahren der heute in Europa lebenden Rom*nja kamen ursprünglich aus dem heutigen Nordwestindien und Pakistan. Ihre Migration nach Westen begann vermutlich vor etwa tausend Jahren. Es gab verschiedene Routen wie beispielsweise die über den Nahen Osten und Nordafrika nach Spanien oder über die Türkei und Griechenland nach Südost- und später Westeuropa. Immer wieder ließen sich auch Gruppen dauerhaft oder zumindest für einige Generationen nieder. Da die Rom*nja lange nur über eine mündliche Geschichtsschreibung verfügten, ist es in vielen Punkten kaum möglich, historisch gesicherte Informationen zu bekommen. Daher gibt es auch verschiedene Theorien zu den Migrationsbewegungen der verschiedenen Gruppen. Solche Theorien stützen sich in der Regel jedoch ausschließlich auf linguistische Untersuchungen: Fest steht inzwischen, dass das Romanes auf das indische Sanskrit zurückgeht und mit dem heutigen Hindi verwandt ist. Darüber hinaus finden sich im Romanes Lehnwörter etwa aus dem Griechischen und aus anderen europäischen Sprachen, anhand derer versucht wird, die Migration zu rekonstruieren. Mehr

 

Antiziganismus

Antiziganismus ist eine Form von Rassismus, die in unserer Gesellschaft weit verbreitet ist und die vor allem Roma erleben. Aber auch andere Gruppen wie beispielsweise Sinti, kosovarische Ashkali, französische Manouche oder Irish Traveller sind davon betroffen. Und sogar Menschen, die sich zu keiner dieser Bevölkerungsgruppen zugehörig fühlen, kann Antiziganismus begegnen. Hierbei handelt es sich um eine Diskriminierungsform, die von der Mehrheitsgesellschaft ausgeht. Sie zeigt sich auf verschiedenen Ebenen: neben klischeehaften Wahrnehmungsmustern sind stereotype Darstellungen und ganz konkrete Handlungen von Einzelpersonen oder Gruppen ein wichtiger Bestandteil. Das macht sich zum Beispiel dann bemerkbar, wenn Roma aufgrund von Vorurteilen bei Arbeitgeber*innen keine Anstellung erhalten. Antiziganismus beziehungsweise Rassismus gegen Sinti und Roma geht aber auch von gesellschaftlichen Strukturen aus. Das zeigt sich zum Beispiel dann, wenn Roma-Kinder in Schulen in abgetrennten Klassen unterrichtet werden. Mehr

 

Kontaktinformationen

Ansprechpartnerin: Andrea Wierich, presse@amaroforo.de

Presseanfragen

Wir freuen uns über Interesse an unserem Verein und unserer Arbeit. Presseanfragen richten Sie bitte an unser Presseteam unter presse@amaroforo.de. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es bis zu zwei Wochen dauern kann, bis Ihre Anfrage beantwortet wird. Wir bitten Sie daher von allzu kurzfristigen Anfragen abzusehen. Desweiteren haben Sie bitte auch dafür Verständnis, dass wir Anfragen, die uns als reine Sprachmittler*innen anfragen mit dem Ziel darüber Zugang zu Roma in Berlin zu bekommen, grundsätzlich ablehnen.

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