Presse

Pressemitteilungen

Positionspapiere

  • Peter Nowak: "Tief verwurzeltes Ressentiment", in Jungle World (16. Juni 2016): online
  • Peter Nowak "Antiziganismus im System - Diskriminierungen von Roma und Sinti sind auch an Berliner Behörden an der Tagesordnung", auf Telepolis (6. Juni 2016): online
  • Michael Angele: "Die Roma im Jahr 2037", in der Freitag (19. Mai 2016): online
  • usw.

Pressespiegel


Pressekonferenz am 9. April 2018 des Dokumentationsprojekts über die antiziganistischen Vorfälle 2017

Artikel in verschiedenen Medien:

 

Ältere Presseberichte:

Eigene Publikationen

in Arbeit

Hintergrundinformationen

Gesichte der Roma und Sinti

Die Vorfahren der heute in Europa lebenden Rom*nja kamen ursprünglich aus dem heutigen Nordwestindien und Pakistan. Ihre Migration nach Westen begann vermutlich vor etwa tausend Jahren. Es gab verschiedene Routen wie beispielsweise die über den Nahen Osten und Nordafrika nach Spanien oder über die Türkei und Griechenland nach Südost- und später Westeuropa. Immer wieder ließen sich auch Gruppen dauerhaft oder zumindest für einige Generationen nieder. Da die Rom*nja lange nur über eine mündliche Geschichtsschreibung verfügten, ist es in vielen Punkten kaum möglich, historisch gesicherte Informationen zu bekommen. Daher gibt es auch verschiedene Theorien zu den Migrationsbewegungen der verschiedenen Gruppen. Solche Theorien stützen sich in der Regel jedoch ausschließlich auf linguistische Untersuchungen: Fest steht inzwischen, dass das Romanes auf das indische Sanskrit zurückgeht und mit dem heutigen Hindi verwandt ist. Darüber hinaus finden sich im Romanes Lehnwörter etwa aus dem Griechischen und aus anderen europäischen Sprachen, anhand derer versucht wird, die Migration zu rekonstruieren. Mehr

 

Antiziganismus

Antiziganismus ist eine Form von Rassismus, die in unserer Gesellschaft weit verbreitet ist und die vor allem Roma erleben. Aber auch andere Gruppen wie beispielsweise Sinti, kosovarische Ashkali, französische Manouche oder Irish Traveller sind davon betroffen. Und sogar Menschen, die sich zu keiner dieser Bevölkerungsgruppen zugehörig fühlen, kann Antiziganismus begegnen. Hierbei handelt es sich um eine Diskriminierungsform, die von der Mehrheitsgesellschaft ausgeht. Sie zeigt sich auf verschiedenen Ebenen: neben klischeehaften Wahrnehmungsmustern sind stereotype Darstellungen und ganz konkrete Handlungen von Einzelpersonen oder Gruppen ein wichtiger Bestandteil. Das macht sich zum Beispiel dann bemerkbar, wenn Roma aufgrund von Vorurteilen bei Arbeitgeber*innen keine Anstellung erhalten. Antiziganismus beziehungsweise Rassismus gegen Sinti und Roma geht aber auch von gesellschaftlichen Strukturen aus. Das zeigt sich zum Beispiel dann, wenn Roma-Kinder in Schulen in abgetrennten Klassen unterrichtet werden. Mehr

 

Kontaktinformationen

Ansprechpartnerin: Andrea Wierich, presse@amaroforo.de

Presseanfragen

Wir freuen uns über Interesse an unserem Verein und unserer Arbeit. Presseanfragen richten Sie bitte an unser Presseteam unter presse@amaroforo.de. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es bis zu zwei Wochen dauern kann, bis Ihre Anfrage beantwortet wird. Wir bitten Sie daher von allzu kurzfristigen Anfragen abzusehen. Desweiteren haben Sie bitte auch dafür Verständnis, dass wir Anfragen, die uns als reine Sprachmittler_innen anfragen mit dem Ziel darüber Zugang zu Roma in Berlin zu bekommen, grundsätzlich ablehnen.

Kontakt nehmen