Ushten Chavalen

Ziele der Initiative:
Das Projekt sollte die Jugendlichen aus den entsprechenden Kulturkreisen direkt ansprechen, da Erfahrungen gezeigt haben, dass gerade Roma besonders diskriminiert werden und eines eigenen Schutzraums bedürfen. Andererseits sollte das Projekt die Jugendlichen stärken und ihr Selbstbewusstsein fördern, was nicht zuletzt durch öffentliche Auftritte ermöglicht wurde.
 
Ziele des Projektes:
Junge Roma, die sich bei Amaro Foro e.V. engagieren, gestalteten ein gemeinsames Projekt, indem sie sich miteinander austauschten, ihre kulturellen Hintergründe kommunizierten, Gemeinsamkeiten entdeckten und gemeinsame Ideen entwickelten. Dabei ging es vornehmlich um die Stärkung von Identität und interkulturellem Verständnis, um Engagement, die Einbindung neuer Jugendlicher in die eigene Arbeit und um die Förderung der generationen- und familienübergreifenden Kommunikation.
Das Projekt stärkte die Selbstorganisation und das gesellschaftliche Engagement gerade von Jugendlichen, die allgemein als schwer erreichbar für ebendiese Angebote galten. Durch die Befähigung dieser Jugendlichen konnten sie einen aktiven Beitrag für ihre gesellschaftliche Vertretung und für die interkulturelle Zusammenarbeit in der Bundesrepublik Deutschland leisten:
- Stärkung der Identität und des Selbstbewusstseins von besonders diskriminierten Roma-Jugendlichen innerhalb der interkulturellen Gesellschaft in Berlin
- Austausch und Verständigung zwischen jungen Roma und Jugendlichen der Mehrheitsgesellschaft
- Stärkung der Sozialkompetenz und der gesellschaftlichen Beteiligung junger Roma
- Stärkung des ehrenamtlichen und gemeinnützigen Engagements junger Roma
- Stärkung der Selbstorganisation, des Engagements und der interkulturellen Zusammenarbeit von jungen Roma 
- Überwindung der Segregation in der interkulturellen Gesellschaft
- Stärkung des Selbstengagements junger Roma
- Stärkung der intergenerationellen und familienübergreifenden Kommunikation in der multikulturellen Gesellschaft
- Entwicklung musischer, künstlerischer und sozialer Kompetenzen
- Integration junger Roma durch interkulturelle Verständigung junger Menschen
- Förderung individueller und sozialer Kompetenzen von Jugendlichen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf
- Förderung des ehrenamtlichen und gemeinnützigen Engagements junger Menschen
- Roma Jugendliche tauschen ihre Erfahrungen und Perspektiven in künstlerischer Form miteinander aus
- Romajugendband
 
Zielgruppe
Die Zielgruppe waren junge Roma zwischen 14 und 27 Jahren. Diese Gruppe wird in zwei Unterzielgruppen aufgeteilt. Die erste Zielgruppe setzte sich aus Jugendlichen zwischen 14 und 19 Jahre zusammen und die zweite zwischen 20 und 27. Es gab spezifische Angebote für die jeweiligen Unterzielgruppen.
 
Der Fokus lag dabei auf der Einbeziehung junger Sinti und Roma unterschiedlicher Nationalität und mit unterschiedlichem sozioökonomischem Status. In Berlin leben insbesondere  Roma-Jugendliche aus den Ländern Serbien, Bosnien, Mazedonien, Rumänien und Bulgarien, die durch das Projekt angesprochen werden sollten.
 
Obwohl die meisten Jugendlichen aus bildungsfernen Familien kommen, bestehen Unterschiede, was das Bildungsniveau und den sozialen Status angeht. Die Diversität der Teilnehmer_innen hat also auch eine Mischung von sozioökonomischen Perspektiven zum Zweck. Zum anderen haben wir die Erfahrung gemacht, dass ein Perspektivwechsel die Toleranz und Offenheit gegenüber Unbekanntem vergrößert und dass dies eine wesentliche Voraussetzung für eine gleichberechtigte Teilhabe ist.
 
Aktivitäten: 
- Musikworkshop mit jungen Roma 
- Workshops zu Identiät
- Kultur- und Familienabende
- Auftritte auf Kulturfesten
- Studioaufnahme
 
Gefördert durch:
 
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