Veranstaltungen

Ausstellung "Heterotopie X 3. Installationen der Erinnerungen"

Ausstellung "Heterotopie X 3. Installationen der Erinnerungen"

Zeitraum: 27.01.2019 bis 06.03.2019

Ort: Dokumentations-und Kultur Zentrum Deutscher Sinti und Roma, Im Aufbau Haus am Moritzplatz, Prinzenstraße 84.2, 10969 Berlin

Für die Olympischen Spiele1936 sollte Berlin "zigeunerfrei" gemacht werden. In ganz Berlin wurden Sinti und Roma aufgegriffen und in ein Internierungslager im Berliner Vorort Marzahn gebracht. Die schmerzhaften Erinnerungen an diese Zeit verstärken heute den Kampf der Sinti- und Roma-Selbstorganisationen um Gerechtigkeit und vermischen sich mit den gegenwärtigen Lebenserfahrungen der Roma aus Osteuropa. Die Ausstellung zeigt diese verbobenen Geschichten und Erinnerungen, die Berlin bewohnen und umkreisen.

Kurator: Álvaro Garreaud.

Künstlerische Umsetzung: Teobaldo Lagos Preller, Pamela Cuadros, Emanuel Barica, Slaviša Marković, Constanza Mendoza.

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Sinti und Roma als Häftlinge im KZ Sachsenhausen - Themenführung durch die Gedenkstätte

Am Samstag, den 24. November 2018 möchten wir alle Interessierten zu einer Führung durch das ehemalige Konzentrationslager Sachsenhausen (bei Oranienburg) einladen. 

Im KZ Sachsenhausen waren zwischen 1936 und 1945 etwa 1000 Sinti und Roma inhaftiert. Ausgehend von einzelnen Biografien wollen wir uns mit ihrer Geschichte, ihrer Situation im Lager und auch mit der Frage nach der Erinnerung an diese Häftlingsgruppe beschäftigen.

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"Djanes Romanes?"

Am 5. November ist der offizielle internationale Tag der Romanes-Sprache. Anlässlich dazu lädt Amaro Foro e.V. zu einer Abendveranstaltung am 19.11.2018 ein. Die Veranstaltung findet um 19 Uhr im Kunstraum Dikhas Dur im Aufbauhaus statt – Prinzenstraße 84.1., 10969 Berlin, 5.OG.

Auf jedem Kontinent wird Romanes oder auch Romani, die Sprache der Roma, gesprochen. Aufgrund der lange fehlenden schriftlichen Überlieferung ebenso wie aufgrund der massiven Ausgrenzungserfahrungen ist das Romanes jedoch langfristig vom Aussterben bedroht. Viele Familien gaben vor allem nach dem nationalsozialistischen Genozid die Sprache nicht mehr an ihre Kinder weiter, um sie zu schützen durch die Geheimhaltung der Roma-Identität. Zwangsassimilierungsprogramme in einigen Staaten der Sowjetunion taten ein Übriges ebenso wie die Weigerung vieler europäischer Länder, muttersprachlichen Unterricht anzubieten.

Im Rahmen einer Gesprächsrunde möchten wir allen Interessierten zwei Menschen vorstellen, die sich auf verschiedenem Wege für den Erhalt der Romanes-Sprache engagieren.

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Buchvorstellung mit Els de Groen „Nützliche Idioten. Im Namen des Volkes“

Buchvorstellung mit Els de Groen am 15. Oktober 2018 um 18 Uhr im Kunstraum Dikhas Dur (5.OG), Prinzenstr. 84.1, 10969 Berlin.

„Nützliche Idioten. Im Namen des Volkes“
Bericht einer ehemaligen Europa-Abgeordneten

Moderation: Prof. Hristo Kyuchukov

Die Welt hat sich stark geändert. Es herrscht ein politisches Klima wie im kalten Krieg. Die Angst vor Einwanderern spielt den Populisten in die Hände, rechte Parteien erhalten vermehrt Zulauf. Der Aufschrei nach Schutzmauern und Grenzen wird immer lauter. Wie einst die Mauer in Berlin errichtet wurde, werden heute wieder in ganz Europa Stacheldrahtzäune hochgezogen. 
Els de Groen, ehemalige Europa Abgeordnete, Autorin und Osteuropa-Expertin lässt die letzten 30 Jahre Revue passieren und schreibt in ihrem autobiografischen Buch über Unterschiede zwischen Ost und West, über den Aufstieg des Populismus, über Armut und Korruption und viele andere Themen, die sie in den letzten Jahren beschäftigt haben. „Die aktuelle Situation erfordert eine Politik der Visionen, nicht der Wände.“ 

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