Förderprognose: negativ. Diskriminierung von Bulgar_innen und Rumän_innen mit zugeschriebenem oder tatsächlichem Roma-Hintergrund

Förderprognose: negativ. Diskriminierung von Bulgar_innen und Rumän_innen mit zugeschriebenem oder tatsächlichem Roma-Hintergrund
Eine Diskussion zur Bestandsaufnahme
Datum: 29.06.2016
Uhrzeit: 18:00-20:00
Veranstaltungsort: Rosa-Luxemburg-Stiftung.
Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin. Seminarraum 1
 
 
Sozialfabrik e.V. und Amaro Foro e.V. haben, gefördert durch die Open Society Foundations Budapest, eine Bestandsaufnahme zur Diskriminierung von Bulgari_nnen und Rumän_innen mit zugeschriebenem oder tatsächlichem Roma-Hintergrund in Deutschland durch die Verwaltung und im Schulsystem durchgeführt. Die Bestandsaufnahme zeigt dass diese Diskriminierung, die häufig antiziganistische Züge trägt, a) der politischen und medialen Debatte über die „Armutsmigration“ von Rumän_innen und Bulgar_innen nach Deutschland, b) der verschärften Gesetzgebung insbesondere im Bereich der EU-Freizügigkeit, c) den hieraus resultierenden behördlichen Praktiken verbunden mit d) einem häufig „ethnisierten“ Blick aller involvierten „Stakeholder“ und e) dem eher undurchlässigen, diskriminierenden deutschen Schulsystem geschuldet ist. 
 
Wir möchten im Rahmen dieser Veranstaltung die Ergebnisse unserer Bestandsaufnahme sowie Möglichkeiten zur Bekämpfung von Diskriminierung durch die Verwaltung und an der Schule diskutieren. Dazu haben wir folgende Referent_innen eingeladen:
 
Georgi Ivanov (Amaro Foro e.V.)
Mirja Leibnitz (Sozialfabrik e.V.)
Hakan Taş (Abgeordnetenhaus von Berlin - Die Linke)
Alexander Klose (Die Grünen - Fachreferent für Migrations- und Flüchtlingspolitik)
Lorenz Korgel (Landesstelle für Gleichbehandlung - gegen Diskriminierung Berlins - LADS)
 
Kontakt und Anmeldungen: guillermo.ruiz@sozialfabrik.org
Publikation zugänglich unter: +++Förderprognose:negativ+++
Veranstalter: Sozialfabrik e.V.; AmaroForo e.V.
Gefördert durch: Rosa Luxemburg Stiftung