Informationsveranstaltung

 

Monatliche Inormationsveranstaltung zu Amaro Foro/Amaro Drom e.V

sowie über unsere Arbeit

 

Wann?                     25. September 2014,   18:30 Uhr

Wo?                         Weichselplatz 8, 12045 Berlin

Anmelden bei: merdjan@amaroforo.demarius@amaroforo.degeorgi@amaroforo.de

 

70 Jahre. Der Porajmos in unserer Erinnerungskultur-Gedenkveranstaltung von Amaro Foro e.V.

70 Jahre. Der Porajmos in unserer Erinnerungskultur
Gedenkveranstaltung von Amaro Foro e.V.

Der 2.August 1944 – Höhepunkt des Porajmos, der Verfolgung und Ermordung europäischer Sinti und Roma

Der 2. August 1944 erinnert nicht nur an die Ermordung der letzten Überlebenden des „Zigeunerlagers“ in Auschwitz-Birkenau, sondern auch für die wiederholten Versuche der hier inhaftierten Roma, Sinti und andere als „Zigeuner“ klassifizierten Menschen, sich gegen die SS aktiv und erfolgreich zur Wehr zu setzen.

 
 
 
02.08. 2014 Gedenkveranstaltungs Programm
Am Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma
Adresse:Simsonweg, 10557 Berlin
10:00 Uhr Eröffnungs Rede Amaro Foro e.V.
- Vorlesung gedichte auf Romanes und Deutsch
- Djelem, Djelem - Roma Hymne
- Rede beitrag:Slavisa Markovic- Rroma Akt,Rroma-Informations-Centrum
- Blumen Aktion, Vorlesung Namen 
- Luftballons Aktion

Informationsveranstaltung

 

Monatliche Inormationsveranstaltung zu Amaro Foro/Amaro Drom e.V

sowie über unsere Arbeit

 

Wann?                     24. Juli 2014,   18:30 Uhr

Wo?                         Weichselplatz 8, 12045 Berlin

Anmelden bei: merdjan@amaroforo.demarius@amaroforo.degeorgi@amaroforo.de

Der Widerstand der Sinti und Roma gegen die Nazis

Der Widerstand der Sinti und Roma gegen die Nazis

Montag, 23. Juni 2014, um 18:00
Ort: Outreach Neukölln, Hobrechtstr. 83

Referentinnen:
Elena Marushiakova, Akademie der Wissenschaften von Bulgarien
Veselin Popov, Akademie der Wissenschaften von Bulgarien

Sinti und Roma waren und sind einer langen Geschichte der Verfolgung, Rassismus und Diskriminierung ausgesetzt. Der tragische Höhepunkt dieser Verfolgung gipfelte im Genozid an 600.000 Sinti und Roma durch das Nazi-Regime. Doch die Rolle der Sinti und Roma in dieser Geschichte ist nicht nur die der passiven Opfer – vor allem in Osteuropa leisteten sie erbitterten Widerstand gegen die Ermordungspolitik der Nazis. Roma kämpften sowohl als Partisanen als auch in den regulären Armeen in der Slowakei, in Ungarn, in Russland und im ehemaligen Jugoslawien. Auch in Frankreich und in Deutschland leisteten sie Widerstand. Auf dieser Weise haben Sinti und Roma einen erheblichen Beitrag zur Befreiung Europas von den Nazis und zum Aufbau des heutigen Europas geleistet. Doch diese Seite der Geschichte ist weder ausreichend erforscht, noch hat sie Eingang gefunden in die öffentlichen Diskurse, geschweige denn öffentlichen Lehrpläne. Mit dieser Veranstaltung wollen wir uns dieser Seite der Geschichte annähern und dadurch dem Kampf der Sinti und Roma für die Freiheit gerecht werden.

Berlin-Premiere Film „Zuwandern“ am Dienstag dem 17.06.2014 20.30 Uhr

ZUWANDERN

Am 17. Juni 2014 um 20.30 Uhr zeigt die Volksbühne den Film "Zuwandern". Anschließend gibt es ein Gespräch mit den Regisseurinnen, Protagonisten und Amaro Foro e.V. Die Regisseurinnen Sabine Herpich und Diana Botescu porträtieren Familie Badea aus Rumänien. Die Frage, in welchem Land ein besseres Leben möglich wäre, war für die Familie zunächst zweitrangig. Mehr zufällig fiel die Wahl auf Deutschland, gemeinsam mit ihrem Sohn Daniel kamen sie schließlich nach Berlin. In Charlottenburg verbrachten sie den ersten Winter in einer verlassenen Gartenlaube. Geld für Essen verdienten sie sich durch das Sammeln von Pfandflaschen. Der Film begleitet die Familie neun Monate lang und zeigt eine Geschichte von der Straße, von Interaktionen mit Behörden, Erfolgen und Emotionen. Er erhielt auf dem diesjährigen Filmfestival „dokka“ in Karlsruhe den Förderpreis Dokumentarfilm. Wir freuen uns auf Ihr Erscheinen bei der Filmvorführung in Berlin.
Einen Trailer gibt es hier: https://www.volksbuehne-berlin.de/praxis/sehen_zuwandern/?id_datum=7950

Armutseinwanderung – ein populistischer Mythos

Gemeinsame Pressemitteilung von Amaro Foro e.V. und Rroma-Informations-Centrum

Armutseinwanderung – ein populistischer Mythos

 

Die Bundesregierung hat für Mitte Juni eine Gesetzesverschärfung angekündigt, mit der gegen den vermeintlichen Sozialmissbrauch durch rumänische und bulgarische Staatsbürger_innen vorgegangen werden soll. Geplant sind befristete Wiedereinreisesperren, schärfere Kontrollen und weitere restriktive Maßnahmen.

„Es ist unfassbar, dass die Bundesregierung mit dieser Gesetzesverschärfung der CSU und ihrer ‚Wer betrügt, fliegt’-Kampagne Rückenwind gibt, obwohl sie selbst in der Antwort auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion einräumen musste, dass die sogenannte Armutsmigration als statistisch signifikantes Phänomen nicht existiert“, so Merdjan Jakupov, Vorstandsvorsitzender von Amaro Foro e.V. Milan Pavlovic vom Rroma-Informations-Centrum in Berlin kommentiert das Vorhaben der Regierung ähnlich: „Es handelt sich hier um eine ausschließlich populistische Maßnahme, die rassistische Vorurteile befördert und Ängste schürt.“

Neuer Vorstand

Pressemitteilung

Neuer Vorstand für Amaro Foro e.V.

Die Mitgliederversammlung von Amaro Foro e.V. hat einen neuen Vorstand gewählt. Vorstandsvorsitzender Merdjan Jakupov wurde einstimmig im Amt bestätigt. Als neuer 1. Stellvertreter des Vorsitzenden wurde Marius Krauss gewählt; 2. Stellvertreter wird der junge Sinto Björn Treu sein. Den Posten des Schatzmeisters übernimmt Georgi Ivanov. Als Beisitzerin wird Safeta Zwietasch dem Vorstand angehören.

Fortbildung - Unser Kiez wächst!

Seit einigen Jahren ist auch im Kranold-Kiez eine Zuwanderung von Familien aus Süd-Ost-Europa zu beobachten, viele von ihnen haben annehmlich einen Roma-Hintergrund. Für manche Alteingesessene bedeutet das eine willkommene Ergänzung ihrer Fußballmannschaft, andere haben schlicht Angst vor den „Fremden“. Bei den zugewanderten Familien selbst besteht oft ein erhöhter Beratungsbedarf. Für Lehrkräfte, SozialarbeiterInnen und andere Engagierte im Kiez ist diese Mischung eine große Herausforderung.
 
Amaro Foro e.V. und der Kindertreff Delbrücke wollen in einer dreiteiligen Fortbildung grundlegende Informationen vermitteln.
 
Mehr Information finden Sie hier.

Diskussionsveranstaltung zu den EU-Wahlen

Diskussionsveranstaltung zu den EU-Wahlen
Jede Stimme ist eine Stimme gegen Rechts

An diesem Sonntag ist in Deutschland Wahltag für die Europawahl. Etwa 375 Millionen Bürger_innen der 28 Mitgliedsstaaten der EU sind aufgefordert, das Europäische Parlament zu wählen.

Amaro Foro e.V. und die Sozialfabrik  e.V. haben in Erwartung der Wahlen eine Diskussionsrunde organisiert unter dem Motto: „EU Wahlen: Was können Sinti und Roma von der EU Politik erwarten?“ Den Fragen der anwesenden Interessierten stellten sich Katina Schubert, tätig im Parteivorstand von Die Linke,

Susanna Kahlefeld, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses von Bündnis 90/Die Grünen sowie Anne Helm von der Piratenpartei.

Anlass für diese kritisch gestellte Frage ist die Erkenntnis, dass sich trotz vieler politischer Programme in den letzten 10 Jahren und die EU-Erweiterung im Jahr 2004 nur wenig für die Minderheit verbessert hat, Studien belegen eher das Gegenteil.

Die Diskutant_innen waren sich einig in dieser negativen Diagnose, warnten aber davor, deswegen Europa den Rücken zu kehren und nicht wählen zu gehen. In vielen Ländern der EU ist das Erstarken rechtspopulistischer und nationalkonservativer Parteien sichtbar. Dem müsse kritisch begegnet werden, indem man seine Stimme anderen Parteien gebe. Die Diskutant_innen betonten, dass jede Stimme gegen Rechts wichtig ist im Kampf gegen deren gefährliche Ideologien.

EU Wahlen: Was können Sinti und Roma von der EU Politik erwarten?

EU Wahlen: Was können Sinti und Roma von der EU Politik erwarten?

 
Dienstag, 20. Mai 2014, um 18:00
Ort: Outreach Neukölln, Hobrechtstr. 83
 
Referentinnen:
Katina Schubert, die Linke, Parteivorstand
Susanna Kahlefeld, die Grünen, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses
Vertreter CDU, SPD (angefragt)