Erinnern bedeutet, einen Blick in die Gegenwart zu werfen!

Erinnern bedeutet, einen Blick in die Gegenwart zu werfen!

Inspiriert von einer Bildungsreise in Auschwitz veröffentlichen zwei Ehrenamtliche den Song Ihr seht was passiert

Am 27. Januar, Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, dem 70. Jubiläum der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau, gedachten wir denjenigen Roma und Sinti, die das grauenvolle Verbrechen des Nationalsozialismus überleben konnten. Gleichzeitig trauerten wir um die halbe Million ermordeter Roma und Sinti, die Opfer des Nationalsozialismus wurden. In Auschwitz-Birkenau wurden am 27. Januar 1945 allerdings keine Roma und Sinti befreit, da die Nazis bereits am 2. August 1944 die letzten 2987 in Auschwitz verbliebenen Roma und Sinti ermordet hatten.

Inspiriert von einer internationalen Jugendbegegnung zum 2. August 2014 in Krakau und Auschwitz, schrieben die beiden Düsseldorfer Rapper Purse und T-MOE den Song Ihr seht was passiert, den sie zum gestrigen Jubiläum veröffentlichten. Mit dem Song erinnern sie an die Vernichtung der Roma und Sinti durch die Nationalsozialisten im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Sie thematisieren die damit verbundenen Schmerzen sowie die Trauer der Überlebenden und deren Nachkommen. Darüber hinaus verweisen sie in ihrem Song auf die lange Zeit versäumte Aufarbeitung sowie aktuelle politische und gesellschaftliche Entwicklungen, die für Roma und Sinti nach wie vor massive Diskriminierungen und Ausgrenzungen mit sich bringen. Die beiden Jugendlichen machen darauf aufmerksam, dass die Erinnerung an vergangenes Unrecht nicht auskommt, ohne auch einen kritischen Blick in gegenwärtige Gesellschaftsentwicklungen zu werfen.

Informationsveranstaltung

       

 Inormationsveranstaltung zu Amaro Foro e.V

sowie über unsere Arbeit und Antiziganismus mit

Georgi I. und Marius K.

Wann?                     26. Februar 2015,   18:00 Uhr

Wo?                         Weichselplatz 8, 12045 Berlin

 

Anmelden bei:  georgi@amaroforo.demarius@amaroforo.de

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Informationsveranstaltung

      

 Inormationsveranstaltung zu Amaro Foro e.V

sowie über unsere Arbeit und Antiziganismus mit

Georgi I. und Marius K.

Wann?                     22. Januar 2015,   18:00 Uhr

Wo?                         Weichselplatz 8, 12045 Berlin

Anmelden bei:  georgi@amaroforo.de, marius@amaroforo.de

            logo_demokratie

 

WORKSHOP- Diskriminierung gegen Sinti und Roma: Instrumente und Gegenstrategien

WORKSHOP
Diskriminierung  gegen Sinti und Roma: Instrumente und Gegenstrategien
 

Montag, 20. Oktober 2014, um 17:30
Ort: Outreach Neukölln, Hobrechtstr. 83

Workshop Leitung:Vera Egenberger, Büro zur Umsetzung von Gleichbehandlung

Fall 1:Sinti und Roma Kindern wird untersagt, sich im Schulhoff auf Romanes zu unterhalten.
Fall 2: Eine Roma-Familie bekommt keine Mietwohnung weil der Vermieter keine Roma als Mieter aufnehmen möchte.

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) schützt Sinti und Roma vor Diskriminierung in diesen Fällen nicht. Das AGG hat sich bisher als unwirksam erwiesen, um Diskriminierung gegen Sinti und Roma zu bekämpfen. Aus diesem Grund wollen wir uns näher mit dem Antidiskriminierungsgesetz befassen.Folgende Fragen werden den Workshop leiten:

Was ist Diskriminierung nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG)? Wie kann man Diskriminierung identifizieren und wie kann man diese beweisen?

Auf welche Fälle findet das AGG keine Anwendung? 

Wie kann man eine Klage wegen Diskriminierung einreichen? Welche Hilfestellungen findet man in dem Bereich?

Anmeldungen bitte an: merdjan@amaroforo.de, guillermo.ruiz@sozialfabrik.org

Diskriminierungsfreies Deutschland? - Fachtagung "SAORE ROMA"

Diskriminierungsfreies Deutschland?

Zur Bekämpfung eines Gesellschaftlichen Phänomens

Die Saore Roma-Fachtagung von Amaro Foro e.V. und Amaro Drom e.V. am 3.12.2014 findet in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal statt. In diesem Jahr steht die Tagung unter dem Motto: Diskriminierungsfreies Deutschland? Angesichts der in diesem Jahr erfolgten und noch zu erwartenden Gesetzesänderungen zu den Themen EU-Freizügigkeit und Asylrecht wurde in den Medien viel über Roma geschrieben, teils explizit, wenn es um angeblichen Asylmissbrauch ging, teils eher implizit unter dem Schlagwort „Armutszuwanderung“. Die Debatten haben dazu geführt, dass massive Grundrechtseinschränkungen gesetzlich verankert wurden, und gleichzeitig zu einer Zunahme antiziganistischer Einstellungen in der Bevölkerung.

Im Rahmen der Fachtagung werden sich Vertreter der Politik und Akteure aus der praktischen Arbeit auf dem Podium und in Workshops begegnen, um sich über diese Themen auszutauschen. So können zum einen Menschen aus Politik und Verwaltung die Ansichten und Erfahrungen von Roma selbst (sowie von Menschen, die mit ihnen arbeiten) kennenlernen,

Sinti und Roma: Die Geschichte wach halten! Fahrt in die Gedenkstätte Sachsenhausen

Sinti und Roma: Die Geschichte wach halten
Fahrt in die Gedenkstätte Sachsenhausen

Samstag, 11. Oktober 2014
Uhrzeit: 10:00 Uhr
 
Das Nazi-Regime verübte den größten Genozid an den Sinti und Roma. Über 500.000 Sinti und Roma wurden in Konzentrationslager ermordet. Dem Genozid an den Sinti und Roma wird in öffentlichen Diskursen viel zu oft nicht genug und kein adäquater, den Gräueln und seiner Dimension angemessener Platz eingeräumt.Durch eine gemeinsame Fahrt nach Sachsenhausen wollen wir uns mit dem Genozid an den Sinti und Roma auseinandersetzen. Wir wollen mit jungen Menschen, vor allem mit jungen Sinti und Roma auch diskutieren,warumdie Gegenwart der Sinti und Roma ohne den Völkermord, der gegen sie verübt wurde,nicht zu verstehen ist.
 
Vor allem junge Menschen sind eingeladen, an dieser Fahrt teilzunehmen.
Teilnehmerzahl: 25
Die Kosten für den Eintritt in die Gedenkstätte und die Führung werden vom Projekt
abgedeckt.
Treffpunkt: AmaroForo, Weichselplatz 8, 12045 Berlin
 

Informationsveranstaltung

      

 Inormationsveranstaltung zu Amaro Foro e.V

sowie über unsere Arbeit und Antiziganismus mit

Georgi Ivanon

Wann?                     30. Oktober 2014,   18:30 Uhr

Wo?                         Weichselplatz 8, 12045 Berlin

Anmelden bei:  marius@amaroforo.de,

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Stellenausschreibung von Amaro Foro : Bewerbungsfrist 12.10.2014

Amaro Foro  e. V. sucht zum 01. November 2014

eine/n Projektleiter/in
(50 % Beschäftigungsumfang, in Anlehnung an TVöD 9)

Wir suchen zum 01.11.2014 eine/n Projektleiter/in für unseren Landesverband. Dienstort ist Berlin, der Tätigkeitsbereich ist Berlinweit. Die Stelle ist zunächst bis zum 30.09.2015 befristet, mit der Möglichkeit einer Verlängerung.

Amaro Foro e.V. ist eine transkulturelle Jugendselbstorganisation von  Roma und Nicht-Roma in Berlin. Ziel des Verbandes ist es, jungen Menschen durch Empowerment, Mobilisierung, Selbstorganisation und Partizipation Raum zu schaffen, aktive Bürger_innen zu werden. Dies soll auch dazu dienen, Vertrauen und gegenseitigen Respekt zwischen jungen Roma und Nicht-Roma zu schaffen. Ziel ist es, Vorurteile zu überwinden und kritisch gegen Antiziganismus und Rassismus zu intervenieren.

Die Roma – Bewegung in Europa: Geschichten eines Kampfes

Die Roma – Bewegung in Europa: Geschichten eines Kampfes

 
Montag, 29. September 2014, um 18:00
Ort: Outreach Neukölln, Hobrechtstr. 83
 
Referentinnen:
Hristo Kyuchukov (St. Elizabeth University, Bratislava; Freie Universität Berlin)
 
Die Mehrheit der Roma, wie auch andere benachteiligte Gruppen, ist aus politischen Prozessen ausgeschlossen. Dennoch haben Roma einen langjährigen Kampf um Anerkennung geführt. Dieser Kampf geht weiter. In dieser Veranstaltung wird die politische Bewegung der Roma in Ost- und Westeuropäischen Ländern behandelt, indem die Roma-Bewegungen der 70er und 80er Jahre mit der aktuellen Bewegung verglichen werden. Die Frage, die wir stellen und diskutieren wollen, lautet: Welche gesellschaftspolitischen Bedingungen können möglicherweise die Mobilisierung von Roma verstärken oder auch (be)hindern?
 
(Die Veranstaltung wird auf Englisch mit deutscher Übersetzung durchgeführt)