PM "Nicht die Mieter sind das Problem"

Pressemitteilung von Amaro Foro e.V.                                                                               27.5.2015

zur Situation der rumänischen Familien in der Grunewaldstraße                   

"Nicht die Mieter sind das Problem"

Mitarbeiter_innen von Amaro Foro e.V. beraten seit Februar eine Mehrheit der Roma-Familien im Wohnobjekt in der Grunewaldstraße in Schönberg und helfen ihnen Mieterrechte einzufordern, begleiten sie bei Einschulung, Arbeitssuche und Krankenversorgung. Die Familien nehmen Beratungsangebote in den Räumlichkeiten des Stadtteilvereins Schöneberg e.V. mit großer Nachfrage wahr und schaffen es oftmals in wenigen Wochen, eine Perspektive in Berlin zu entwickeln. Die Kinder nehmen nach der Schule an einem von Amaro Foro e.V. und der GSJ (Gesellschaft für Sport und Jugendsozialarbeit gGmbH) organisierten Nachmittagsprogramm teil. Die Situation in der Grunewaldstraße kommentiert Amaro Foro e.V. vor diesem Hintergrund wie folgt:

Thirty young Roma and non-Roma united for improving the common dialogue and common foreign cooperation

Thirty young Roma and non-Roma from Macedonia, Italy, Bulgaria, Germany and Turkey have participated in this years` seventh international youth exchange which was held in Berlin, Germany. This years youth exchange has an aim to unite the youngsters through intercultural activities for improving the common dialogue and the common foreign cooperation, as well as traditionally to be celebrated and marked the festival Hederlezi (Gjurgjovden). The main purpose of the international exchange was for the youngsters and the youth organizations that are working on the field of racism and discrimination with the Romani culture and tradition.

Informationsveranstaltung

                           

 Inormationsveranstaltung zu Amaro Foro e.V

sowie über unsere Arbeit und Antiziganismus

Wann?                     21. Mai 2015,   18:00 Uhr

      Wo?                         Weichselplatz 8, 12045 Berlin

 

Anmelden bei:  marius@amaroforo.de

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Herdelezi-Nachbarschafts- und Kulturfestival in Berlin am 09. Mai 2015

Am 9. Mai feiert Amaro Foro e.V. bereits zum siebten Mal das „Herdelezi“-Nachbarschafts- und Kulturfestival und wir freuen uns darauf, euch dort zu begrüßen!

Wann und wo?
Von 14 bis 20 Uhr in der Boddinstraße beim Rathaus Neukölln (U7) 

"Herdelezi", der St. Georgstag, wird von Roma vor allem in Südosteuropa als Frühlingfest gefeiert. Das Herdelezi-Festival ist ein Ort der Begegnung von Roma und Nicht-Roma und steht für Offenheit und Akzeptanz. Wir laden die Bewohner_innen Neuköllns, aber auch ganz Berlins dazu ein miteinander ins Gespräch zu kommen, zu tanzen und zu feiern. Neben 29 Marktständen mit Informations- und Gesprächsmöglichkeiten gibt es ein vielfältiges Kulturprogramm auf der Bühne und Musik und Tanz aus verschiedenen Ländern, u.a. mit:

„Nemuritorrii“ - die Nachwuchsstars aus Rumänien und Schöneweide
„Sa deline Band“ - Musik aus den Balkanländern
„Cikita“ - bulgarische Chalga-Rhythmen
„Fanfara Kalashnikov“ - die explosiven Vibes aus Rumänien

PM // Internationaler Tag der Sinti und Roma am 8. April // "Menschrecht auf Bildung wird vielen Roma verwehrt"

PRESSEMITTEILUNG
Berlin, 07. April 2015
 
„Menschenrecht auf Bildung wird vielen Roma verwehrt“
Jugendorganisation Amaro Foro e.V. kritisiert zum Internationalen Tag der Sinti und Roma am 8. April den Umgang mit Roma-Kindern in Europa        
 
Anlässlich des Internationalen Tags der Sinti und Roma am 8. April fordert die Berliner Jugendorganisation von Roma und Nicht-Roma in Berlin Amaro Foro e.V. ein Ende der Diskriminierung und sozialen Ausgrenzung von Roma. Ein wichtiger Schritt wäre die konsequente Umsetzung des Rechts auf Bildung in allen EU-Staaten auch für Roma.
 
„Das Menschenrecht auf Bildung wird Roma in vielen EU-Staaten verwehrt oder stark eingeschränkt. Die harte Realität ist, dass der Großteil der Roma-Kinder bereits aufgrund ethnischer Merkmale in Extra-Klassen und Sonderschulen abgeschoben wird. Das führt zur systematischen Benachteiligung auf dem Weg zum Schulabschluss“, so Merdjan Jakupov, Vorsitzender von Amaro Foro e.V. In einigen EU-Staaten wie Ungarn und Tschechien beklagen Menschenrechtsorganisationen eine besonders starke Diskriminierung. Mit Blick auf Deutschland ergänzt Jakupov: „Auch in Deutschland haben Roma-Kinder noch immer unzureichende Bildungsaufstiegschancen. Hilfreich wäre mehr gemeinsames Lernen mit deutschsprachigen Mitschülern von Beginn an.“ 
 
Amaro Foro e.V. veranstaltet zum 8. April in Kooperation mit der Berliner Antirassismus-Gruppe von Amnesty International eine öffentliche Informationsveranstaltung: „IQ-Tests, Sonderschulen, Extra-Klassen – Ausgrenzung von Roma-Kindern in Europa heute“, Mittwoch, 8. April, 12 Uhr im K-Fetisch, Wildenbruchstraße 86, 12045 Berlin. 

Informationsveranstaltung

                          

 Inormationsveranstaltung zu Amaro Foro e.V

sowie über unsere Arbeit und Antiziganismus

Wann?                     30. April 2015,   18:00 Uhr

      Wo?                         Weichselplatz 8, 12045 Berlin

 

Anmelden bei:  marius@amaroforo.de

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Terminankündigung: 7. Herdelezi-Nachbarschafts- und Kulturfestival in Berlin von Amaro Foro e.V., 09. Mai 2015 um 14 Uhr


 

Terminankündigung: 7. Herdelezi-Nachbarschafts- und Kulturfestival in Berlin von Amaro Foro e.V., 09. Mai 2015

Es ist wieder soweit: Zum siebten Mal feiert Amaro Foro e.V. (der Berliner Landesverband von Amaro Drom e.V.) das „Herdelezi- Nachbarschafts- und Kulturfestival“. "Herdelezi", der St. Georgstag, wird von muslimischen ebenso wie von christlich-orthodoxen Roma vor allem in Südosteuropa als Frühlingfest gefeiert.

Was? Herdelezi-Nachbarschafts- und Kulturfestival
Wann? Sonnabend, 9. Mai 2015, ab 14 Uhr
Wo? Boddinstraße, Berlin-Neukölln

„IQ-Tests, Sonderschulen, Extra-Klassen – Ausgrenzung von Roma-Kindern in Europa heute“ Mi – 8/4/15, 12 Uhr k-fetisch, Wildenbruchstraße 86, 12045 Berlin

Anlässlich des Internationalen Tags der Sinti und Roma am 8. April laden der Jugendverband von Roma und Nicht-Roma Amaro Foro e.V. und die Berliner Antirassismus Gruppe von Amnesty International  zu einer öffentlichen Veranstaltung ein: 
 
„IQ-Tests, Sonderschulen, Extra-Klassen – Ausgrenzung von Roma-Kindern in Europa heute“
Mi – 8/4/15, 12 Uhr
 
k-fetisch, Wildenbruchstraße 86, 12045 Berlin
 
Der 8. April ist der Internationale Tag der Sinti und Roma und wird von Roma überall auf der Welt gefeiert. Dieser Tag geht auf die erste weltweite Roma-Konferenz in London 1971 zurück, welche im Kampf der Roma um Würde und Teilhabe sehr bedeutend war. Der 8. April ist zugleich ein Tag, um auf die noch immer anhaltende Diskriminierung und soziale Ausgrenzung von Roma aufmerksam zu machen. Davon sind auch viele Roma-Kinder betroffen, die Stigmatisierung bereits in jungen Jahren erleben.
 

Informationsveranstaltung

       

 Inormationsveranstaltung zu Amaro Foro e.V

sowie über unsere Arbeit und Antiziganismus mit

Georgi I. und Marius K.

Wann?                     26. März 2015,   18:00 Uhr

Wo?                         Weichselplatz 8, 12045 Berlin

 

Anmelden bei:  georgi@amaroforo.demarius@amaroforo.de

Stellenausschreibung Multiplikator_innen

 

Amaro Drom e.V. sucht zum 15. März 2015

2 Projektmultiplikator_innen in Berlin

40 % Beschäftigungsumfang (ca. 15 Stunden/Woche), TVöD 6

im Rahmen des Projekts ,,Junge Roma aktiv: Partizipation Bildung Arbeit‘‘

 (Träger: Otto Benecke Stiftung).

Der Tätigkeitsbereich schränkt sich auf Berlin ein. Die Stellen laufen bis zum 31.12.2016. Es gibt eine sechsmonatige Probezeit. Ziel des Projektes ist es, mit den Selbstorganisationen der Roma in Zusammenarbeit mit anderen Jugendorganisationen und Regeleinrichtungen aktiv für Chancengleichheit in der Bildung einzutreten und bessere Zugänge zur Erwerbsarbeit für junge Menschen zu ermöglichen.

Zu Ihren Aufgaben gehören unter anderem: 

  • Aufbau berufsnaher Angebote für junge Menschen
  • Einbindung der aufgebauten Angebote in die Regelstrukturen
  • Sicherung der Projektqualität innerhalb der Selbsthilfestrukturen
  • Sie agieren als Bindeglied zwischen der Roma-Community und den lokalen Bildungsträgern.

Wir erwarten: