PRESSEMITTEILUNG

“Familien mit Kleinkindern schlafen draußen”

Amaro Foro e.V. fordert den Bezirk auf, die Familien umgehend unterzubringen

In den letzten Tagen kam es in der Grunewaldstraße 87 zu mehreren illegalen und gewaltsamen Räumungen von Wohnungen von Roma-Familien durch den Vermieter. „Aktuell sind Familien mit Kleinkindern obdachlos, schlafen in Autos oder im Park“, so Andrea Wierich, Pressesprecherin von Amaro Foro e.V. „Den verbleibenden Familien droht die Räumung in den nächsten Tagen. Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg und die Polizei sind über die Situation vor Ort informiert.“

Amaro Foro e.V. ist seit Februar sozialberatend für Roma-Familien aus Rumänien in der Grunewaldstraße tätig und hatte bereits Ende Mai auf miserable Mietverhältnisse sowie massive Einschüchterungsversuche, Androhungen von Gewalt und Räumungsdrohungen durch die "Hauswarte" des Vermieters hingewiesen. Die bisher noch im Haus lebenden und die bereits wohnungslosen Familien verfolgen daher das Ziel, an anderem Ort sicher zu wohnen.

Durch Spaß ins Berufsleben-Aktionstag von Amaro Foro e.V.

Amaro Foro e. V., ein Berliner interkultureller Jugendverband von Roma und nicht Roma, lädt Euch ein zu einem Aktionstag, an dem wir uns kennenlernen, austauschen und gemeinsam Spaß haben wollen.
Wann: Am Samstag, den 27.06.15
 
Programm:
13.00 Uhr:  Start im Büro von Amaro Foro e.V., Weichselplatz 8, 12045 Berlin-Neukölln
Begrüßung
 
14.00 Uhr : Gemeinsames Grillen im Weichselpark, Mittagessen, Teambuilding und Conversation über Jugendpatizipation und Selbstorganisation
 
17:30 Uhr:Tour zum Kletterwald/ T-Hall Kletteranlagen, Thiemannstr. 1, 12059 Berlin, Besichtigung des Klettergeländes, gemeinsames Klettern und Einführungsgespräch über berufliche Perspektiven im Rahmen des Sportes für Jugendliche

20.00 Uhr:  Balkan Party Cafe Dalyan, Sonnenallee 102, 12045 Berlin
Reflexion mit Abschlussparty

Pressemitteilung: Berliner Register lehnen CDU-Vorschlag zur Einrichtung von „Extremismusregistern“ ab

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Die „Berliner Register“ lehnen den Vorschlag der CDU Treptow-Köpenick ab, Register gegen „Linksextremismus“ und „religiösen Extremismus“ einzurichten. Der Antrag beim Landesparteitag der CDU wurde damit begründet, dass Antisemitismus und Homophobie zunehmend von Menschen mit arabischem oder türkischem Hintergrund ausgehen würden. Würde die Herkunft der Täter erfasst, könnten die Probleme besser bearbeitet werden. Der Landesparteitag der CDU hat sich am Wochenende für die Einführung von „Extremismusregistern“ ausgesprochen.

Monitoring der Maßnahmen zur sozialen Eingliederung von benachteiligten Sinti und Roma in Deutschland

  Monitoring der Maßnahmen zur sozialen Eingliederung von benachteiligten Sinti und Roma in Deutschland

Eine Diskussion zur Bestandsaufnahme

Datum: 16.06.2015

Uhrzeit: 18:00-20:00

Ort: Heinrich Böll Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin-Mitte

Ende 2011 legte die Bundesregierung die „Integrierten Maßnahmenpakete zur Integration und Teilhabe der Sinti und Roma in Deutschland“ vor. Seit der Veröffentlichung dieser Maßnahmenpakete wurden drei Umsetzungsberichte verfasst. Sozialfabrik e.V. hat einen Monitoring-Bericht zur Umsetzung der oben genannten Maßnahmenpakete für den Zeitraum 2012-2014 verfasst. Unser Bericht zeigt insbesondere folgende Schwäche auf: 1) Mangel an Koordinations- und Konsultationsmechanismen, sowie an Auswertungen und Nachhaltigkeitsstrategien bei den Programmen, die auf die soziale Eingliederung und Gleichbehandlung von benachteiligten Sinti und Roma auf kommunaler, Landes- und Ebene abzielen und 2) unzureichende Maßnahmen zur Bekämpfung von Anti-Ziganismus. (Link zum Monitoring-Bericht: http://www.romadecade.org/cms/upload/file/9270_file35_ge_civil-society-monitoring-report_ge.pdf).

Informationsveranstaltung

                           

 Inormationsveranstaltung zu Amaro Foro e.V

sowie über unsere Arbeit und Antiziganismus

Wann?                     25. Juni 2015,   18:00 Uhr

      Wo?                         Weichselplatz 8, 12045 Berlin

 

Anmelden bei:  marius@amaroforo.devioleta@amaroforo.de

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PM "Nicht die Mieter sind das Problem"

Pressemitteilung von Amaro Foro e.V.                                                                               27.5.2015

zur Situation der rumänischen Familien in der Grunewaldstraße                   

"Nicht die Mieter sind das Problem"

Mitarbeiter_innen von Amaro Foro e.V. beraten seit Februar eine Mehrheit der Roma-Familien im Wohnobjekt in der Grunewaldstraße in Schönberg und helfen ihnen Mieterrechte einzufordern, begleiten sie bei Einschulung, Arbeitssuche und Krankenversorgung. Die Familien nehmen Beratungsangebote in den Räumlichkeiten des Stadtteilvereins Schöneberg e.V. mit großer Nachfrage wahr und schaffen es oftmals in wenigen Wochen, eine Perspektive in Berlin zu entwickeln. Die Kinder nehmen nach der Schule an einem von Amaro Foro e.V. und der GSJ (Gesellschaft für Sport und Jugendsozialarbeit gGmbH) organisierten Nachmittagsprogramm teil. Die Situation in der Grunewaldstraße kommentiert Amaro Foro e.V. vor diesem Hintergrund wie folgt:

Thirty young Roma and non-Roma united for improving the common dialogue and common foreign cooperation

Thirty young Roma and non-Roma from Macedonia, Italy, Bulgaria, Germany and Turkey have participated in this years` seventh international youth exchange which was held in Berlin, Germany. This years youth exchange has an aim to unite the youngsters through intercultural activities for improving the common dialogue and the common foreign cooperation, as well as traditionally to be celebrated and marked the festival Hederlezi (Gjurgjovden). The main purpose of the international exchange was for the youngsters and the youth organizations that are working on the field of racism and discrimination with the Romani culture and tradition.

Informationsveranstaltung

                           

 Inormationsveranstaltung zu Amaro Foro e.V

sowie über unsere Arbeit und Antiziganismus

Wann?                     21. Mai 2015,   18:00 Uhr

      Wo?                         Weichselplatz 8, 12045 Berlin

 

Anmelden bei:  marius@amaroforo.de

             logo_demokratie

Herdelezi-Nachbarschafts- und Kulturfestival in Berlin am 09. Mai 2015

Am 9. Mai feiert Amaro Foro e.V. bereits zum siebten Mal das „Herdelezi“-Nachbarschafts- und Kulturfestival und wir freuen uns darauf, euch dort zu begrüßen!

Wann und wo?
Von 14 bis 20 Uhr in der Boddinstraße beim Rathaus Neukölln (U7) 

"Herdelezi", der St. Georgstag, wird von Roma vor allem in Südosteuropa als Frühlingfest gefeiert. Das Herdelezi-Festival ist ein Ort der Begegnung von Roma und Nicht-Roma und steht für Offenheit und Akzeptanz. Wir laden die Bewohner_innen Neuköllns, aber auch ganz Berlins dazu ein miteinander ins Gespräch zu kommen, zu tanzen und zu feiern. Neben 29 Marktständen mit Informations- und Gesprächsmöglichkeiten gibt es ein vielfältiges Kulturprogramm auf der Bühne und Musik und Tanz aus verschiedenen Ländern, u.a. mit:

„Nemuritorrii“ - die Nachwuchsstars aus Rumänien und Schöneweide
„Sa deline Band“ - Musik aus den Balkanländern
„Cikita“ - bulgarische Chalga-Rhythmen
„Fanfara Kalashnikov“ - die explosiven Vibes aus Rumänien

PM // Internationaler Tag der Sinti und Roma am 8. April // "Menschrecht auf Bildung wird vielen Roma verwehrt"

PRESSEMITTEILUNG
Berlin, 07. April 2015
 
„Menschenrecht auf Bildung wird vielen Roma verwehrt“
Jugendorganisation Amaro Foro e.V. kritisiert zum Internationalen Tag der Sinti und Roma am 8. April den Umgang mit Roma-Kindern in Europa        
 
Anlässlich des Internationalen Tags der Sinti und Roma am 8. April fordert die Berliner Jugendorganisation von Roma und Nicht-Roma in Berlin Amaro Foro e.V. ein Ende der Diskriminierung und sozialen Ausgrenzung von Roma. Ein wichtiger Schritt wäre die konsequente Umsetzung des Rechts auf Bildung in allen EU-Staaten auch für Roma.
 
„Das Menschenrecht auf Bildung wird Roma in vielen EU-Staaten verwehrt oder stark eingeschränkt. Die harte Realität ist, dass der Großteil der Roma-Kinder bereits aufgrund ethnischer Merkmale in Extra-Klassen und Sonderschulen abgeschoben wird. Das führt zur systematischen Benachteiligung auf dem Weg zum Schulabschluss“, so Merdjan Jakupov, Vorsitzender von Amaro Foro e.V. In einigen EU-Staaten wie Ungarn und Tschechien beklagen Menschenrechtsorganisationen eine besonders starke Diskriminierung. Mit Blick auf Deutschland ergänzt Jakupov: „Auch in Deutschland haben Roma-Kinder noch immer unzureichende Bildungsaufstiegschancen. Hilfreich wäre mehr gemeinsames Lernen mit deutschsprachigen Mitschülern von Beginn an.“ 
 
Amaro Foro e.V. veranstaltet zum 8. April in Kooperation mit der Berliner Antirassismus-Gruppe von Amnesty International eine öffentliche Informationsveranstaltung: „IQ-Tests, Sonderschulen, Extra-Klassen – Ausgrenzung von Roma-Kindern in Europa heute“, Mittwoch, 8. April, 12 Uhr im K-Fetisch, Wildenbruchstraße 86, 12045 Berlin.