Asylbewerber aus den Balkanländern: Leider nicht willkommen.

 
                                                             
Asylbewerber aus den Balkanländern: Leider nicht willkommen.
 
Datum: Montag, 16. November 2015, um 18:00 Uhr
Ort: Aufbauhaus, Moritzplatz, Berlin
 
Eine große Zahl von Roma aus den Balkanländern ist Tag für Tag massiver Diskriminierung ausgesetzt und wird Opfer von Rassismus, der unter anderem zu Pogromen geführt hat. Viele Roma sind deshalb in einer permanent lebensgefährlichen Lage. Das hinderte die Bundesregierung 2014 nicht daran, Serbien, Mazedonien und Bosnien und Herzegowina als sichere Drittstaaten zu erklären. Dadurch wird das Recht von Menschen aus diesen Ländern auf Asyl und auf Schutz vor Verfolgung extrem eingeschränkt. Und mit dem neuen Asylverfahrensbeschleunigungsgesetz sollen Asylbewerber aus diesen Ländern nun noch schneller abgeschoben werden können. Darüber hinaus will die EU Albanien, Montenegro und Kosovo ebenfalls als sichere Drittstaaten erklären.

Willkommen in Berlin

3. Fachtagung „SAORE ROMA“ 2015 in Berlin
11. November 2015, 10-15 Uhr
Werkstatt der Kulturen, Wissmannstraße 32, 12049 Berlin (U Hermannplatz)

Umfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

da wir sehr daran interessiert sind unsere Arbeit zu reflektieren und  zu verbessern, haben wir eine kurze Umfrage mit Fragen zu Ihrem Kontakt zu Amaro Foro und Ihrer Einschätzung unserer Arbeit erstellt. Wir möchten Sie bitten sich einen Moment (ca. 10 Minuten) Zeit zu nehmen und die folgenden Fragen zu beantworten, damit würden Sie uns sehr dabei helfen unsere Arbeit weiterzuentwickeln. Selbstverständlich bleiben alle ihre Angaben anonym.

Hier geht es zum Fragebogen: https://www.soscisurvey.de/AmaroForo15/

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit nehmen.

Freundliche Grüße

Amaro Foro e.V.

 

 

Einladung zur Büroeinweihung

Einladung zur Büroeinweihung

Amaro Foro e.V. hat seit 2011 eine Beratungsstelle für Menschen aus Rumänien und Bulgarien und begleitet diese bei den ersten Hürden, die in Berlin zu meistern sind.

Nach langer Suche hat der Verein nun ein neues Büro gefunden. Unsere Arbeit basiert auch auf der langjährigen Unterstützung vieler anderer Beratungsstellen, Verwaltungen und privaten Hilfeleistenden. Deshalb wollen wir den Anlass nutzen und gemeinsam mit Ihnen, dem Team von Amaro Foro e.V. und den Beratungssuchenden feiern.

Wir laden ein am 16. Oktober 2015 ab 17.00 Uhr

In die Räumlichkeiten in der Kaiser-Friedrich-Straße 19, 10585 Berlin

(Station Bismarckstraße U7, U12)

17.00 Uhr:                          Empfang
17.00-18.30 Uhr:              Kinderprogramm für die Kleinen
17:15 Uhr:                          Begrüßung durch den Vorstand
Grußwort des Dokumentationszentrums des Zentralrates der deutschen Sinti und Roma
17:30 Uhr:                          kurze Präsentation der Beratungsarbeit des Vereins
18:00 Uhr:                          gemeinsamer Tanz auf Romanes

Im Anschluss:                   Musik, traditionelles Essen aus Rumänien, Bulgarien und Berlin
Infostände über alle Projektbereiche des Vereins

Nutzen Sie die Gelegenheit des lockeren Austauschs, für neue Informationen zum Thema und einen geselligen Abend.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Das Team von Amaro Foro e.V.

Workshop: „Stadt der Zukunft – Wie wollen wir zusammenleben?“

Workshop: „Stadt der Zukunft – Wie wollen wir zusammenleben?“

Jugendpartizipation in der Stadt
Mit Teatro Trono aus El Alto (Bolivien)

In dem Workshop „Stadt der Zukunft – wie wollen wir zusammenleben?“ beschäftigen sich Kinder und Jugendliche aus Berlin und El Alto mit dem Leben in der Stadt und ihren Wünschen und Träumen für ein gutes Zusammenleben.

Wann: Freitag dem 02 Oktober um 14.30 Uhr

Wo: Weichselplatz 8, 12045, Berlin

Anmeldungen bitte an: alvaro@amaroforo.de

Organisiert von: Amaro Foro e.V. und Compa Berlin e. V.
Im Rahmen des Projektes „Förderung der gleichberechtigten Teilhabe junger Sinti und Roma“

 

Ungerecht und entwürdigend

 

                                         

PRESSEMITTEILUNG
 
“Ungerecht und entwürdigend”
Amaro Foro e.V. bedauert das EuGH-Urteil, nach dem Unionsbürger_innen in Deutschland kaum Zugang zu Sozialleistungen haben.
 
„Das EuGH-Urteil schafft de facto zwei Klassen von Unionsbürger_innen. Menschen aus anderen EU-Ländern dürfen in Deutschland künftig zwar weiterhin unter prekärsten Bedingungen und zu Hungerlöhnen arbeiten, wenn sie jedoch in eine existenzielle Notlage geraten, wird ihnen jegliche Unterstützung verweigert“, sagt Georgi Ivanov, Koordinator der Sozialberatung bei Amaro Foro e.V.
Bereits jetzt verweigern die Jobcenter in vielen Fällen die Leistungen, wenn EUBürger_ innen über zu geringe Einkünfte verfügen. Wer seine Arbeit nach weniger als einem Jahr verliert, bekommt nur sechs Monate lang SGBII-Leistungen. „Das Urteil wird die deutschen Jobcenter in dieser Haltung bestärken. Es ist ungerecht und entwürdigend, Menschen, die hier unter widrigsten Umständen leben, das vom Verfassungsgericht bekräftigte Existenzminimum und die Möglichkeit zur gesellschaftlichen Teilhabe zu verweigern“, so Ivanov.

Newsletter 01/2015 des bundesweiten Netzwerks zur Bekämpfung von Antiziganismus

 
Newsletter 01/2015 des bundesweiten Netzwerks zur Bekämpfung von Antiziganismus
 
 
1. Vorstellung des Projekts
2. Vorstellung der Netzwerkpartner
3. Protokoll des ersten Netzwerktreffens in Heidelberg, 28./29.5.2015
4. Positionspapier von Amaro Foro zum Begriff Antiziganismus

Neue Räumlichkeiten für die Beratung

https://www.google.de/maps/place/Kaiser-Friedrich-Stra%C3%9Fe,+Berlin/@52.5121557,13.3035273,18z/data=!4m2!3m1!1s0x47a8512748bf5c67:0x66b09366860e4e02

+++SAVE THE DATE+++ 3. Fachtagung „SAORE ROMA“ 2015 in Berlin

+++SAVE THE DATE+++

3. Fachtagung „SAORE ROMA“ 2015 in Berlin
11. November 2015, 10-15 Uhr
Werkstatt der Kulturen, Wissmannstraße 32, 12049 Berlin (U Hermannplatz)

Am 11. November 2015 wird in Berlin bereits zum dritten Mal die öffentliche Fachtagung „SAORE ROMA“ von Amaro Foro e.V. stattfinden. Die Fachtagung ist eine Plattform für den Austausch von Akteur_innen aus Migrantenselbstorganisationen, Zivilgesellschaft und Sozialer Arbeit, Vertreter_innen der Politik und Verwaltung, Wissenschaft und allen interessierten Roma und Nicht-Roma.

PRESSEMITTEILUNG “Unfassbare Geschichtsvergessenheit”- Anlässlich des Gedenkens an den Holocaust kritisiert Amaro Foro e.V. die geplanten Sonderlager für Balkanflüchtlinge und die „sicheren Herkunftsstaaten“

PRESSEMITTEILUNG “Unfassbare Geschichtsvergessenheit”
Anlässlich des Gedenkens an den Holocaust kritisiert Amaro Foro e.V. die geplanten Sonderlager für Balkanflüchtlinge und die „sicheren Herkunftsstaaten“
 
         3. August 2015
 

Die von Horst Seehofer vorgeschlagenen Sonderlager für Balkanflüchtlinge – viele von ihnen Roma – kritisiert Amaro Foro e.V. auf das Schärfste. „Anlässlich des 2. August wird in Deutschland von Sinti und Roma des Genozids im Nationalsozialismus gedacht. In der Nacht zum 2. August wurden in Auschwitz fast 3000 Menschen im sogenannten Zigeunerlager ermordet. Es ist unfassbar, dass heute ein Ministerpräsident in Deutschland tatsächlich Sonderlager für eine bestimmte Gruppe von Flüchtlingen vorschlagen kann, ohne sofort zurücktreten zu müssen“, so Merdjan Jakupov, Vorsitzender von Amaro Foro e.V. und selbst Rom aus Mazedonien.

Bereits im letzten Jahr wurden Mazedonien, Serbien und Bosnien-Herzegowina zu „sicheren Herkunftsstaaten“ erklärt, sodass Asylbewerber von dort inzwischen nach einem Schnellverfahren wieder abgeschoben werden können. Aktuell wird diskutiert, Albanien und das Kosovo ebenfalls zu sicheren Herkunftsstaaten zu erklären. „Bisheriger moralischer Tiefpunkt der Debatte ist jedoch der Vorschlag von Horst Seehofer, Flüchtlinge aus den Westbalkanländern in gesonderten Lagern unterzubringen, um sie möglichst schnell wieder abschieben zu können. Da in der öffentlichen Wahrnehmung vor allem Roma aus diesen Ländern in Deutschland Asyl beantragen, schlägt Seehofer de facto Sonderlager für eine bestimmte ethnische Gruppe vor“, kritisiert Pressesprecherin Andrea Wierich. „Ebenfalls indiskutabel ist der Vorschlag vom Chef des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge Manfred Schmidt, Flüchtlingen aus den Westbalkanländern das Taschengeld zu streichen.“