Dokumentation von antiziganistischen Vorfällen in Berlin und Medienmonitoring- 2015

Seit Anfang 2014 werden im Rahmen des von Amaro Foro e.V. umgesetzten Projektes »Dokumentation von antiziganistisch motivierten Vorfällen. Stärkung der Opfer von Diskriminierung«, das von der Berliner Landesstelle für Gleichbehandlung gegen Diskriminierung (LADS) gefördert wird, rassistische und diskriminierende Vorfälle gegen zugewanderte Menschen mit selbst- oder zugeschriebenem Roma-Hintergrund, die berlinweit stattfinden, systematisch erfasst.

Dokumentation von antiziganistischen Vorfällen in Berlin und Medienmonitoring zur Reproduktion antiziganistischer Stereotype, Jahr 2015

 

Der Widerstand der Roma im KZ Auschwitz-Birkenau am 16. Mai 1944

Der Widerstand der Sinti und Roma im KZ Auschwitz-Birkenau am 16. Mai 1944

Referenten: Tobias von Borcke, Soziologe

Datum:          Dienstag, 17.05.2016, um 18:00 Uhr

Ort:                Werkstatt der Kulturen, Wissmannstraße 32, 12049 Berlin (Nähe U-7                     Herrmannplatz)

Rund 500.000 Sinti und Roma fielen der rassisch begründeten Vernichtungspolitik des Naziregimes zum Opfer. Am 16. Mai 1944 versuchten die Nationalsozialisten, die im sogenannten „Zigeunerlager“, einem Lagerabschnitt des KZ Auschwitz-Birkenau, inhaftierten Sinti und Roma zu ihrer Ermordung in den Gaskammern abzutransportieren. Als die Sinti und Roma-Gefangenen dies erfuhren, verbarrikadierten sich und leisteten erbitterten Widerstand gegen die mörderischen Plänen der SS-Truppen. Diese Episode der Geschichte ist von der Wissenschaft, der Politik und den Medien nur selten und noch seltener tiefgreifend thematisiert worden - dabei widerspricht sie dem Bild von Sinti und Roma als passiven Opfern des nationalsozialistischen Genozids. Dieser Kampf bezeugt den Widerstand der Sinti und Roma und ihren Beitrag zum Ende des Nationalsozialismus in Deutschland und Europa. 

Mit dieser Veranstaltung wollen wir uns dieser Seite der Geschichte annähern und dadurch dem Kampf der Sinti und Roma für ihr Überleben und ihre Freiheit bekannter machen. 

Anmeldungen bitte an: guillermo.ruiz@sozialfabrik.org

Organisiert von: Sozialfabrik e.V. / Amaro Foro e.V.

"Herdelezi": Roma-Straßen- und -Kulturfestival, 7. Mai 2016

   

Bild:A.Wierich/Amaro Foro       Bild:Ch.Hoffmann         Bild:Ch.Hoffmann

Am Samstag, den 7. Mai, versammelten Amaro Foro e.V. und das Rroma Informations Centrum etwa 3000 Besucher*innen in der Neuköllner Boddinstraße zum alljährlichen Herdelezi-Roma-Straßen- und -Kulturfestival. Ab 14 Uhr trafen sich hier Berliner*innen- Roma und Nicht-Roma, um gemeinsam zu feiern. An den Infoständen präsentierten etwa 25 Roma-Organisationen und -Projekte sowie andere Vereine und Initiativen ihre Arbeit, dazu gab es die ganze kulinarische Vielfalt der Balkanländer und ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm.

Pressekonferenz: Dokumentation antiziganistischer Vorfälle

Pressekonferenz:
Dokumentation antiziganistischer Vorfälle

Berlin 2015
12. Mai 2016, 10 Uhr
Aufbau-Haus am Moritzplatz, im RomnoKher-Raum
(Prinzenstraße 85, 10969 Berlin)

Diskriminierung ist für Roma immer noch allgegenwärtig. Beispiele für Benachteiligungen gibt es viele: Vermieter lehnen Roma ab, Behörden fordern von ihnen unnötige Unterlagen an, sie werden beleidigt und angepöbelt. Amaro Foro e.V. dokumentiert systematisch antiziganistisch motivierte Vorfälle in Berlin, darunter auch Medienberichte, die antiziganistische Klischees bedienen. Es handelt sich um die einzige Dokumentation dieser Art in Deutschland.
Am 12. Mai um 10 Uhr veröffentlichen wir die Dokumentation antiziganistischer Vorfälle im Jahr 2015 und möchten Sie herzlich dazu einladen. Nach der Präsentation ausgewählter Fallbeispiele werden Ihnen die Projektmitarbeiterinnen und Mitglieder des Vorstandes von Amaro Foro e.V., darunter Roma und Nicht-Roma, für Fragen sowie als Interviewpartner*innen zur Verfügung stehen.

Wir bitten um Anmeldung unter presse@amaroforo.de

Bitte geben Sie auch an, für welches Medium Sie berichten möchten.
Das Dokumentationsprojekt wird durch die Landesantidiskriminierungsstelle gefördert.

"Herdelezi": Roma-Straßen- und -Kulturfestival, 7. Mai 2016

"Herdelezi"

Roma-Straßen- und -Kulturfestival in Berlin am 7. Mai 2016

Es ist wieder soweit: Zum achten Mal feiert Amaro Foro e.V. (der Berliner Landesverband von Amaro Drom e.V.) das "Herdelezi"- Roma Straßen- und Kulturfestival, in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit dem Rroma Informations  Centrum e.V.
"Herdelezi", der St. Georgstag, wird von muslimischen ebenso wie von christlich-orthodoxen Roma vor allem in Südosteuropa als Frühlingfest gefeiert. 

Was? Herdelezi - Roma Straßen- und -Kulturfestival
Wann? Sonnabend, 7. Mai 2016, ab 14 Uhr
Wo? Boddinstraße, Berlin-Neukölln

Kommt zusammen, lernt euch kennen! Das „Herdelezi“ ist ein Ort der Begegnung von Roma und Nicht-Roma und steht für Offenheit und Akzeptanz. Wir wollen Menschen zusammenbringen, die sich sonst vielleicht nie kennengelernt hätten. Es wird wieder Musik ,Tanz und Theater aus verschiedenen Ländern geben, Stände von Initiativen und andere kreative Aktionen. Wir laden die Bewohner innen Neuköllns, aber auch ganz Berlins dazu ein, ins Gespräch zu kommen, zu tanzen und zu feiern.

Das Bühnenprogramm finden Sie hier

Für Nachfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung:
E-Mail: presse@amaroforo.de

Save the Date: 7. Mai 2016: "Herdelezi"- Roma Straßen- und Kulturfestival

+++ Save the Date: 7. Mai 2016: 8. "Herdelezi"- Roma Straßen- und Kulturfestival in Berlin +++

Es ist wieder soweit: Zum achten Mal feiert Amaro Foro e.V. (der Berliner Landesverband von Amaro Drom e.V.) das "Herdelezi"- Roma Straßen- und Kulturfestival, in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit dem Rroma Informations  Centrum e.V.
"Herdelezi", der St. Georgstag, wird von muslimischen ebenso wie von christlich-orthodoxen Roma vor allem in Südosteuropa als Frühlingfest gefeiert. 

Was? Herdelezi - Roma Straßen- und -Kulturfestival
Wann? Sonnabend, 7. Mai 2016, ab 14 Uhr
Wo? Boddinstraße, Berlin-Neukölln

Kommt zusammen, lernt euch kennen! Das „Herdelezi“ ist ein Ort der Begegnung von Roma und Nicht-Roma und steht für Offenheit und Akzeptanz. Wir wollen Menschen zusammenbringen, die sich sonst vielleicht nie kennengelernt hätten. Es wird wieder Musik und Tanz aus verschiedenen Ländern geben, Stände von Initiativen und andere kreative Aktionen. Wir laden die Bewohner*innen Neuköllns, aber auch ganz Berlins dazu ein, ins Gespräch zu kommen, zu tanzen und zu feiern.

Wir stellen aktuell wieder ein vielfältiges Programm zusammen und werden dazu noch informieren.

Für Nachfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung:
E-Mail: presse@amaroforo.de

Offenen Abendgespräch anlässlich des Internationalen Tags der Sinti und Roma am 07. April 2016 um 20 Uhr im K-Fetisch

Anlässlich des Internationalen Tags der Sinti und Roma am 8. April laden Amaro Drom e.V, Amaro Foro e.V., Roma Kultur Rad e.V. und Rroma Informations Centrum e.V.  zu einem offenen Abendgespräch  
 
am 07.April um 20 Uhr im k-fetisch, Wildenbruchstraße 86, 12045 Berlin ein
 
Am Gespräch nehmen folgende Referenten teil:
 
Prof.Dr. Hristo Kyuchukov - Psycholinguist
Slobodan Savic - Roma Kultur Rad e.V.
Riccardo M Sahiti - Dirigent und Musikpädagoge, Leiter und Dirigent der Roma und Sinti Philharmoniker
 
Der 8. April ist der Internationale Tag der Sinti und Roma und wird von Roma überall auf der Welt gefeiert. Dieser Tag geht auf die erste weltweite Roma-Konferenz in London 1971 zurück, welche im Kampf der Roma um Würde und Teilhabe sehr bedeutend war. Der 8. April ist zugleich ein Tag, um auf die noch immer anhaltende Diskriminierung und soziale Ausgrenzung von Roma aufmerksam zu machen. Davon sind auch viele Roma-Kinder betroffen, die Stigmatisierung bereits in jungen Jahren erleben.
 
Die Veranstaltung ist öffentlich. Wir freuen uns über Weiterleitung bzw. redaktionelle Erwähnung.  
 
Wenn Sie sich weiter informieren möchten oder Kontakt zu uns aufnehmen wollen, besuchen Sie unsere Website  www.amaroforo.de oder schreiben Sie uns eine E-Mail an presse@amaroforo.de.
 
Hier finden Sie die Einladung auf Deutsch und Romanes
 

Veranstaltung Missgunst und Feindseligkeit: Antiziganismus in der Nachkriegszeit

                                                     

            Veranstaltung

Missgunst und Feindseligkeit: Antiziganismus in der Nachkriegszeit

 »Nach all den Strapazen, mussten wir alle Kraft aufbringen, um für unser Weiterleben zu sorgen. […] Und jetzt mussten wir zum Amt gehen und beweisen, dass wir KZ-Überlebende waren. Es gab sogar Beamte, die uns ins Gesicht sagten, dass wir uns wohl die Nummer selbst auf den Arm geschrieben haben. Ja, das musste man sich anhören. Ich bin so manches Mal so wütend geworden, dass ich am liebsten alles kurz und klein geschlagen hätte in der Behörde. Aber ich musste mich zusammenreißen, denn sonst hätten sie uns gar nichts gegeben.« (Oskar Böhmer, Überlebender aus Hamburg).