Informationsveranstaltung

 

Monatliche Inormationsveranstaltung zu Amaro Foro/Amaro Drom e.V

sowie über unsere Arbeit

 

Wann?                     20. März 2014,   18:30 Uhr

Wo?                         Weichselplatz 8, 12045 Berlin

Anmelden bei: merdjan@amaroforo.demarius@amaroforo.degeorgi@amaroforo.de

Veranstaltung - Europäische Krankenversicherung

„Die Europäische Krankenversicherung - Theorie und Praxis“
 
 
EU-Bürger_innen, die sich längerfristig in Deutschland aufhalten, sind je nach Herkunftsland und Aufenthaltszweck ganz unterschiedlich versichert. In der Realität fehlt der Versicherungsschutz oft vollständig. In vielen Fällen zeigt sich aber, dass eine rechtliche Zuordnung zu einem Sicherungssystem der Gesundheitsversorgung durchaus erfolgen kann, wenn die richtigen Fachstellen einbezogen werden. Das Seminar wird sich insbesondere auf Menschen aus Bulgarien und Rumänien konzentrieren. Wir wollen uns mit den Rechtsvorschriften für die Europäische Versicherungskarte (EHIC) auseinandersetzen und diese vergleichen mit ihrer teilweise mangelhaften Umsetzung. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für rumänische und bulgarische Staatsbürger_innen in Hinblick auf das deutsche System der gesetzlichen Krankenversicherung?
 
Referenten:
Prof. Dr. Dorothee Frings, Professorin für Verfassungs-, Verwaltungs- und Sozialrecht
für die Soziale Arbeit an der Hochschule Niederrhein.
Mariela Nikolova, Sozialarbeiterin bei Amaro Foro e.V. und dem Frauentreff Olga.
 
Termin:06. Dezember 2013, 11:30 bis 15:30 Uhr.
Fincan: Altenbraker Straße 26, 12051 Berlin.
 

Fachtagung - Inklusive Bildung - 03.12.2013

„Perspektiven der inklusiven Bildung. Sicherung der Chancengleichheit?“
 
 
In dieser Fachtagung möchten wir eingehen auf die zahlreichen Probleme, die sich bei der Integration rumänischer und bulgarischer Kinder und Jugendlicher in das deutsche Schulsystem ergeben. Mit diversen Expert_innen aus verschiedenen Betätigungsfeldern sollen aktuelle Inklusionsmodelle untersucht und deren praktische Umsetzungen diskutiert werden. Ziel der Fachtagung ist es Ideen weiter zu entwickeln, um Chancengleichheit zu erhöhen und langfristig zu sichern.
Themen:
Human Rights Education - a tool for inclusion, Referent: Dariusz Grzemny, Bildungsexperte im Europarat
 
Rechtlicher Schutz gegen ethnische Diskriminierung an der Schule, Referent: Carsten Ilius, Rechtsanwalt
 
Erfahrungen von rumänischen und bulgarischen Kindern in den Berliner „Willkommensklassen“ Referent: Georgi Ivanov, Sozialarbeiter bei Amaro Foro e.V.
 
Every child matters: promoting access to quality education for Roma children Referentin: Lucie Fremlova, Beraterin im Bereich Kulturmittlung
 
Im Anschluss werden die Expert_innen in einer Podiumsdiskussion zusammen diskutieren.
 
 
Termin : 03. Dezember 2013, 10:00 bis 16:30 Uhr.
Werkstatt der Kulturen: Wissmannstraße 32, 12049 Berlin.
 

Einladung zur Workshop-Veranstaltung „Aufenthalt von EU Bürger_innen und sozialrechtliche Implikationen. Erfahrungen von bulgarischen und rumänischen Staatsbürger_innen im Umgang mit den Berliner Behörden

Einladung zur Workshop-Veranstaltung „Aufenthalt von EU Bürger_innen und
sozialrechtliche Implikationen. Erfahrungen von bulgarischen und rumänischen
Staatsbürger_innen im Umgang mit den Berliner Behörden
Themen :
  • Was sind institutionelle Barrieren für rumänische und bulgarische Staatsbürger_innen in der Ausübung der Unionsbürgerschaft beim Zugang zu Regeldiensten?
  • Was bedeutet in diesem Zusammenhang eigentlich die Gleichstellung von EU- Unionsbürger_innen?
  • Wie funktioniert die eingeschränkte Arbeitnehmerfreizügigkeit für rumänische und bulgarische Staatsbürger_innen?
  • Was ändert die Arbeitnehmerfreizügigkeit für rumänische und bulgarische Staatsbürger_innen ab 2014?
Leitung :
Tilman Clauß, Rechtsanwalt sowie Georgi Ivanov, Sozialarbeiter bei der Anlaufstelle für europäische Roma (Amaro Foro e.V.)
 
Termin & Ort :
22. November 2013, 11:30 - 15:30 Uhr.
Alte Feuerwache Stadtteilzentrum Berlin-Kreuzberg
Axel-Springer Str. 40/41,10969 Berlin
 
Anmeldung :
Bis zum 11. November 2013 per E-Mail an: patrick@amaroforo.de
→ Geben Sie bitte Ihren Namen und Ihre Institution an.
Wir stellen Ihnen gerne eine Teilnahmebestätigung für diese Veranstaltung aus.

Herdelezi - Feiern gegen Vorurteile

"Feiern gegen Vorurteile"

http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/stationen/roma-feiern-100.html

Der Bayrische Rundfunk hat unter dem Titel "Feiern gegen Vorurteile - Das Frühlingsfest der Roma" über unser Fest 2013 berichtet:

"Eigentlich ist es ganz einfach: Wenn die Menschen nichts wissen voneinander, dann entstehen schnell Vorurteile! Was liegt da näher, als ein heiteres Fest gemeinsam zu feiern. - Das Frühlingsfest der Roma in Berlin war ein großer Erfolg!"

Wir freuen uns über das positive Feedback!

Bundesinnenminister Friedrich macht erneut Stimmung gegen Staatsbürger_innen aus Rumänien und Bulgarien

Pressemitteilung

 

Bundesinnenminister Friedrich macht erneut Stimmung gegen Staatsbürger_innen aus Rumänien und Bulgarien

Unser Landesverband Amaro Foro e.V sowie unser Bundesverband Amaro Drom e.V  sind bestürzt über die erneute Stimmungsmache des Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich gegen Menschen aus Rumänien und Bulgarien, die derzeit nach Deutschland einwandern. Bei dem Treffen der EU-Innenminister in Luxemburg formulierte er in der letzten Woche, dass man eingewanderte Menschen aus diesen Ländern "aufgreifen und ohne großes Federlesen wieder rausschmeißen" müsse. Darüber hinaus forderte er ein Wiedereinreiseverbot für Menschen, die bereits ausgewiesen wurden und stellt somit de facto die Freizügigkeit für EU-Bürger_innen in Frage. Dabei unterstellte er pauschal, Menschen aus Rumänien und Bulgarien würden lediglich nach Deutschland einreisen, um von den staatlichen Versorgungssystemen zu profitieren. Diese Rhetorik des Bundesinnenministers ist nicht neu. Bereits zu Anfang dieses Jahres profilierte sich Friedrich auf ähnliche Art und Weise. Dabei wurde immer wieder deutlich, dass er sich unter der verklausulierten Formulierung „Rumänen und Bulgaren“ eigentlich vor allem gegen Rom_nja richtet. Unsere Vereine Amaro Foro und Amaro Drom fordern den Bundesinnenminister dazu auf, die Hetze gegen Menschen aus Bulgarien und Rumänien, vor allem aber gegen Rom_nja endlich einzustellen.

Der 2. August – Tag des Gedenkens an den Genozid an Sinti und Roma

Pressemitteilung, 02.08.2012 - ternYpe – Internationales Roma Jugendnetzwerk genocide

Am Tag des Gedenkens an den Roma-Genozid, dem 2. August, fordert ternYpe die europaweite politischen Anerkennung der Verfolung und des Massenmordes europäischer Sinti und Roma im Nationalsozialismus. Darüber hinaus setzt sich ternype für ein größeres gesellschaftliches Bewusstsein über die Gefahren des Antiziganismus ein. Denn damals wie heute bildet dieser die Grundlage für die Stigmatisierung, die Marginalisierung und den sozialen Ausschluss von Roma in fast allen europäischen Staaten.

Am 2. August 1944 wurden 2897 Sinti und Roma in den Gaskammern von Auschwitz-Birkenau ermordet. Dabei handelte es sich um ältere Menschen, Frauen und Kinder, die im so genannten “Zigeunerlager” in Auschwitz Birkenau gefangen waren. Kurz zuvor deportierten die NationalsozialistInnen alle arbeitsfähigen Sinti und Roma aus Birkenau nach Deutschland – wo sie in anderen Konzentrationslagern interniert waren und in den meisten Fällen schwere Zwangsarbeit für die deutsche Kriegswirtschaft leisten mussten. Bis heute ist das Wissen über die Verfolgung und die Ermordung von Sinti und Roma sehr begrenzt, vor allem unter jungen Menschen und auch unter jungen Sinti und Roma. Im Gegensatz zum Massenmord an 6 Millionen europäischen Jüd_innen ist das Schicksal der Roma im 2. Weltkrieg noch immer ein nahezu unbeschriebenes Blatt europäischer Geschichtsschreibung. Insgesamt ermordeten die Deutschen und ihre Kollaborateur_innen 500.000 Roma in dieser Zeit. Zehntausende von ihnen wurden in den besetzten Gebieten Osteuropas durch Massenerschießungen hingerichtet, tausende Roma wurden in den deutschen Konzentrationslagern ermordet. Dennoch haben diese traurigen Fakten bis heute keinen Einzug in die moderne Geschichtsschreibung gefunden. Die Ignoranz von Seiten der Mehrheitsgesellschaft gegenüber diesem Teil der Roma-Geschichte trägt auf komplexe Art und Weise zu den heutigen antiziganistischen Vorurteilen bei.

Bericht zur Arbeit der Anlaufstelle online

 

„Bericht zur Arbeit der Anlaufstelle online:
 
ein kurzer Bericht verdeutlicht die Bedarfslage und Unterstützungsansätzen zur Beratungsarbeit mit Roma aus den neuen Beitrittsländern der EU. Viel Spaß beim lesen. Ihr Amaro Drom Team“