Informationsveranstaltung

      

 Inormationsveranstaltung zu Amaro Foro e.V

sowie über unsere Arbeit und Antiziganismus mit

Georgi I. und Marius K.

Wann?                     22. Januar 2015,   18:00 Uhr

Wo?                         Weichselplatz 8, 12045 Berlin

Anmelden bei:  georgi@amaroforo.de, marius@amaroforo.de

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Diskriminierungsfreies Deutschland? - Fachtagung "SAORE ROMA"

Diskriminierungsfreies Deutschland?

Zur Bekämpfung eines Gesellschaftlichen Phänomens

Die Saore Roma-Fachtagung von Amaro Foro e.V. und Amaro Drom e.V. am 3.12.2014 findet in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal statt. In diesem Jahr steht die Tagung unter dem Motto: Diskriminierungsfreies Deutschland? Angesichts der in diesem Jahr erfolgten und noch zu erwartenden Gesetzesänderungen zu den Themen EU-Freizügigkeit und Asylrecht wurde in den Medien viel über Roma geschrieben, teils explizit, wenn es um angeblichen Asylmissbrauch ging, teils eher implizit unter dem Schlagwort „Armutszuwanderung“. Die Debatten haben dazu geführt, dass massive Grundrechtseinschränkungen gesetzlich verankert wurden, und gleichzeitig zu einer Zunahme antiziganistischer Einstellungen in der Bevölkerung.

Im Rahmen der Fachtagung werden sich Vertreter der Politik und Akteure aus der praktischen Arbeit auf dem Podium und in Workshops begegnen, um sich über diese Themen auszutauschen. So können zum einen Menschen aus Politik und Verwaltung die Ansichten und Erfahrungen von Roma selbst (sowie von Menschen, die mit ihnen arbeiten) kennenlernen,

Informationsveranstaltung

      

 Inormationsveranstaltung zu Amaro Foro e.V

sowie über unsere Arbeit und Antiziganismus mit

Georgi Ivanon

Wann?                     30. Oktober 2014,   18:30 Uhr

Wo?                         Weichselplatz 8, 12045 Berlin

Anmelden bei:  marius@amaroforo.de,

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Gemeinsame Pressemitteilung von Amaro Drom e.V., Terno Drom e.V. und Amaro Foro e.V.

Gemeinsame Pressemitteilung von Amaro Drom e.V., Terno Drom e.V. und Amaro Foro e.V.

Gesetzesänderung untergräbt das Grundrecht auf Asyl

Der Bundesrat stimmt heute über eine Gesetzesänderung der Bundesregierung ab, mit deren Inkrafttreten die Balkanstaaten Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina pauschal zu sicheren Herkunftsstaaten erklärt würden. Asylanträge von Staatsbürger_innen dieser Länder würden dann im Schnellverfahren bearbeitet; eine sorgfältige Einzelfallprüfung fände nicht mehr statt.

Merfin Demir, der Vorstandsvorsitzende von Amaro Drom e.V. und Terno Drom e.V., meint dazu: „Mit diesem Vorhaben wird vor allem Roma, die in Deutschland Asylanträge stellen, pauschal der Anspruch auf Schutz abgesprochen. Dabei ist die geringe Anerkennungsquote vor allem darauf zurückzuführen, dass die umfassende Diskriminierung der Roma in diesen Ländern  von den deutschen Behörden bisher nicht als Asylgrund anerkannt wird.“

Ähnlich äußert sich Merdjan Jakupov, Vorstandsvorsitzender von Amaro Foro e.V.: „Das Grundrecht auf Asyl beinhaltet die sorgfältige Einzelfallprüfung. Menschen haben einen Anspruch auf Schutz und Hilfe, wenn sie in ihrer Heimat  von Arbeit, Bildung und Gesundheitsversorgung  ausgeschlossen sind, in unerträglichen Verhältnissen wohnen müssen und dazu angegriffen und bedroht werden.“

Pressemitteilung von Amaro Foro e.V "Gesetzesverschärfung zur sogenannten Armutseinwanderung"

Überflüssige Gesetzesverschärfung verstärkt rassistische Vorurteile

Die Bundesregierung hat gestern die Gesetzesverschärfung zur sogenannten Armutseinwanderung verabschiedet. „Da die Verschärfung in den meisten Punkten nicht über bisher schon geltendes Recht hinausgeht, ist sie als populistisches Manöver einzustufen, mit dem Ängste geschürt und eine Bedrohung herbeigeredet werden sollen“, kommentiert Merdjan Jakupov, Vorstandsvorsitzender von Amaro Foro e.V.

Im vorgelegten Abschlussbericht des Staatssekretärsausschusses, der die Grundlage für die Gesetzesverschärfung bildet, finden sich keinerlei Belege für einen tatsächlich nachweisbaren Sozialbetrug. Vielmehr musste bisher bei jeder Nachfrage eingeräumt werden, dass es sich um eine verschwindend geringe Zahl von Verdachtsfällen handelt und kein einziger Fall bisher eindeutig nachgewiesen werden konnte. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage nach der Notwendigkeit einer Gesetzesverschärfung, die in der Bevölkerung rassistische Vorurteile schürt.

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Monatliche Inormationsveranstaltung zu Amaro Foro/Amaro Drom e.V

sowie über unsere Arbeit

 

Wann?                     25. September 2014,   18:30 Uhr

Wo?                         Weichselplatz 8, 12045 Berlin

Anmelden bei: merdjan@amaroforo.demarius@amaroforo.degeorgi@amaroforo.de

 

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Monatliche Inormationsveranstaltung zu Amaro Foro/Amaro Drom e.V

sowie über unsere Arbeit

 

Wann?                     24. Juli 2014,   18:30 Uhr

Wo?                         Weichselplatz 8, 12045 Berlin

Anmelden bei: merdjan@amaroforo.demarius@amaroforo.degeorgi@amaroforo.de

Armutseinwanderung – ein populistischer Mythos

Gemeinsame Pressemitteilung von Amaro Foro e.V. und Rroma-Informations-Centrum

Armutseinwanderung – ein populistischer Mythos

 

Die Bundesregierung hat für Mitte Juni eine Gesetzesverschärfung angekündigt, mit der gegen den vermeintlichen Sozialmissbrauch durch rumänische und bulgarische Staatsbürger_innen vorgegangen werden soll. Geplant sind befristete Wiedereinreisesperren, schärfere Kontrollen und weitere restriktive Maßnahmen.

„Es ist unfassbar, dass die Bundesregierung mit dieser Gesetzesverschärfung der CSU und ihrer ‚Wer betrügt, fliegt’-Kampagne Rückenwind gibt, obwohl sie selbst in der Antwort auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion einräumen musste, dass die sogenannte Armutsmigration als statistisch signifikantes Phänomen nicht existiert“, so Merdjan Jakupov, Vorstandsvorsitzender von Amaro Foro e.V. Milan Pavlovic vom Rroma-Informations-Centrum in Berlin kommentiert das Vorhaben der Regierung ähnlich: „Es handelt sich hier um eine ausschließlich populistische Maßnahme, die rassistische Vorurteile befördert und Ängste schürt.“

EU Wahlen: Was können Sinti und Roma von der EU Politik erwarten?

EU Wahlen: Was können Sinti und Roma von der EU Politik erwarten?

 
Dienstag, 20. Mai 2014, um 18:00
Ort: Outreach Neukölln, Hobrechtstr. 83
 
Referentinnen:
Katina Schubert, die Linke, Parteivorstand
Susanna Kahlefeld, die Grünen, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses
Vertreter CDU, SPD (angefragt)