Informationsveranstaltung 6.9.2017 18 Uhr

Informationsveranstaltung

Wer oder was ist eigentlich Amaro Foro? Was macht Amaro Foro und wer arbeitet dort? Wie kann ich mich einbringen, wenn ich Amaro Foro unterstützen möchte?

Wenn Sie sich eine dieser Fragen jemals gestellt haben, möchten wir Sie herzlich zu unserem allmonatlichen Info-Abend einladen. Dort stellen unsere Mitarbeiter*innen unsere Arbeit gegen Antiziganismus vor, erklären, was Antiziganismus ist und wie er sich in der Realität äußert und warum die Arbeit von Roma-Selbstorganisationen so wichtig ist.

Informationsveranstaltung 9.8.2017 18 Uhr

Informationsveranstaltung

Wer oder was ist eigentlich Amaro Foro? Was macht Amaro Foro und wer arbeitet dort? Wie kann ich mich einbringen, wenn ich Amaro Foro unterstützen möchte?

Wenn Sie sich eine dieser Fragen jemals gestellt haben, möchten wir Sie herzlich zu unserem allmonatlichen Info-Abend einladen. Dort stellen unsere Mitarbeiter*innen unsere Arbeit gegen Antiziganismus vor, erklären, was Antiziganismus ist und wie er sich in der Realität äußert und warum die Arbeit von Roma-Selbstorganisationen so wichtig ist.

 

Broken Silence - Filmvorführung und Gespräch

“Broken Silence” – Filmvorführung und Gespräch
 
Im Rahmen des Gedenktages der Sinti und Roma zeigen wir am 1. August 2017 um 18 Uhr den Dokumentarfilm „Broken Silence“. Die Veranstaltung findet in den Räumen des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma statt, Prinzenstr. 84, Aufgang 2, 10969 Berlin. 
 
„Broken Silence“ (deutsch: das gebrochene Schweigen) ist eine packende Dokumentation, deren Protagonist, ein Roma-Radio-Reporter, versucht zu verstehen, was den Sinti und Roma während des Zweiten Weltkrieges und des Holocausts widerfahren ist. Denn er fürchtet, dass sich die Geschichte im heutigen Europa wiederholen könnte. Bis heute werden Sinti und Roma von der Mehrheitsgesellschaft diskriminiert, ausgeschlossen, sogar verfolgt.
 
Wie reagieren die 12 Millionen europäischen Sinti und Roma darauf? Was wissen sie über ihre eigene Geschichte? Warum sprechen nicht sie selbst darüber oder unterrichten zu dem Thema?
Der Protagonist will diese wichtige und dringende Angelegenheit in seinen Radiosendungen behandeln. Mit seinem Freund, einem Nicht-Roma-Regisseur, reist er nach Deutschland und Polen, wo er mit Überlebenden, Zeitzeugen und anderen spricht. Er besucht das frühere Todeslager Auschwitz Birkenau ebenso wie einige Gedenkveranstaltungen zum Genozid an den Roma. Sein Film ist ein Plädoyer gegen Gewalt, Hass und Ausgrenzung. 
Im Anschluss an die Filmvorführung findet eine Podiumsdiskussion statt. Mit Mirjana Tasin (Amaro Foro) und Kai Müller (Historiker und Gedenkstättenpädagoge) möchten wir sowohl über ihre persönliche Beschäftigung mit dem Roma-Genozid als auch über die Auseinandersetzung mit dem Thema in der Arbeit von Sinti und Roma Verbänden sowie in Gedenkstätten sprechen.
Der Film wird in englischer Sprache bzw. mit englischen Untertiteln gezeigt, das anschließende Gespräch findet auf Deutsch statt.

Nichts über uns ohne uns!

Nichts über uns ohne uns!
Mo. 03. Juli 2017, 19 Uhr
Ort: Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalderstr.4, 10405 Berlin
Die Berliner Landschaft wird seit über 25 Jahren von verschiedenen Romani Vereinen und
Initiativen bereichert . Mit Beratungsstellen, Demonstrationen und Interventionen haben sich
Strukturen von und für die Belange der Rom*nja ausgebildet. Es ist an der Zeit, dass die
geschaffenen Selbsthilfestrukturen und selbstorganisierte politische Beteiligung durch
institutionalisierte Rechte gestärkt werden. Gemäß der europäischen Minderheitencharta
fordert das Bündnis von der aktuellen Berliner Regierungskoalition ein Minderheitengesetz für
Sinti und Roma, sowie die aktive Mitsprache bei dessen Ausgestaltung. Minderheitengesetze
sind in anderen europäischen Ländern bereits verwirklicht. Am Beispiel dieser Erfahrungen
diskutieren wir die Möglichkeiten und die Ausgestaltung auch für Berlin ein entsprechendes
Gesetz auf den Weg zu bringen.

 

Informationsveranstaltung 28.6.2017 18 Uhr

Informationsveranstaltung

Wer oder was ist eigentlich Amaro Foro? Was macht Amaro Foro und wer arbeitet dort? Wie kann ich mich einbringen, wenn ich Amaro Foro unterstützen möchte?

Wenn Sie sich eine dieser Fragen jemals gestellt haben, möchten wir Sie herzlich zu unserem allmonatlichen Info-Abend einladen. Dort stellen unsere Mitarbeiter*innen unsere Arbeit gegen Antiziganismus vor, erklären, was Antiziganismus ist und wie er sich in der Realität äußert und warum die Arbeit von Roma-Selbstorganisationen so wichtig ist.

"Ausgrenzung und Diskriminierung von Roma nehmen zu"

PRESSEMITTEILUNG                                                                       30. Mai 2017

“Ausgrenzung und Diskriminierung von Roma nehmen zu”

Amaro Foro e.V. stellt die Dokumentation antiziganistisch motivierter Vorfälle vor

Das Dokumentationsprojekt von Amaro Foro hat 2016 568 antiziganistische und diskriminierende Vorfälle in Berlin erfasst. Darunter sind 146 gemeldete Vorfälle und 63 diskriminierende Medienberichte, 350 Äußerungen in Kommentarspalten und neun Social-Media-Beispiele. Bei den gemeldeten Vorfällen ergibt sich im Vergleich zum Vorjahr (118) ein Anstieg von etwa 20 Prozent.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier

Die vollständige Dokumentation zum Download finden Sie hier

 

Pressekonferenz: Dokumentation antiziganistischer und diskriminierender Vorfälle Berlin 2016

EINLADUNG

Pressekonferenz: Dokumentation antiziganistischer und diskriminierender Vorfälle in Berlin 2016

30. Mai 2017, 10 Uhr

in den Räumen von Amaro Foro e.V.

 im Aufbau-Haus am Moritzplatz

(Prinzenstraße 84, 10969 Berlin)

 

Amaro Foro e.V. führt seit 2014 eine systematische Dokumentation von antiziganistischen und diskriminierenden Vorfällen in Berlin. Für das Jahr 2016 wurden erstmals auch die Auswirkungen der Asylrechtsverschärfungen von 2014 und 2015 auf die Lebensrealitäten von Roma-Asylbewerber*innen dokumentiert. Außerdem wurden Medienberichte nicht nur qualitativ, sondern auch quantitativ erfasst und die zugehörigen Kommentarspalten ebenso wie Äußerungen in sozialen Medien und Internetplattformen berücksichtigt.

 

"Herdelezi"-Roma-Kultur- und -Nachbarschaftsfestival

"Herdelezi"-Roma-Kultur- und -Nachbarschaftsfestival

Es ist wieder so weit: Zum neunten Mal feiert Amaro Foro e.V. (der Berliner Landesverband von Amaro Drom e.V.) das "Herdelezi"- Roma-Kultur- und -Nachbarschaftsfestival. "Herdelezi", der St. Georgstag, wird von muslimischen ebenso wie von christlich-orthodoxen Roma vor allem in Südosteuropa als Frühlingfest gefeiert.

Was? Herdelezi - Roma-Kultur- und -Nachbarschaftsfestival
Wann? Sonnabend, 13. Mai 2017, ab 14 Uhr
Wo? Boddinstraße, Berlin-Neukölln

Keine Erweiterung polizeilicher Befugnisse in der DNA-Analyse!

25 Organisationen fordern:
Keine Erweiterung polizeilicher Befugnisse in der DNA-Analyse!

(Berlin, 25. April 2017) In größter Eile bemühen sich Sicherheitspolitiker_innen derzeit darum, noch in dieser Legislaturperiode die polizeilichen Befugnisse bei der DNA-Analyse drastisch zu erweitern. Mit dieser Stellungnahme protestieren 25 zivilgesellschaftliche Organisationen gegen diesen äußerst bedenklichen Vorstoß. Sie bemängeln eine fehlgeleitete Informationspolitik, die Verletzung von Datenschutzrechten und befürchten rassistische Stimmungsmache. 

Die Roma Bewegung in Spanien und Europa- Lektionen für Deutschland?

Die Roma Bewegung in Spanien und Europa- Lektionen für Deutschland?

Referent:        Pedro Aguilera, Roma Initiative Office, Open Society Foundations

Datum:           Dienstag, 21.03.2017, um 18:00 Uhr

Ort:                 Outreach Neukölln, Hobrechtstr. 83, 12043 Berlin (Nähe U-7 Herrmannplatz)

 

Die Roma-Bewegung in Katalonien ist eine der stärksten in Europa. Aus langjährigen Kämpfen  der Roma Vereine ist der Verband der Roma-Organisationen Kataloniens, der FAGIC, hervor gegangen. Der FAGIC vertritt die Interessen der Roma Organisationen gegenüber Politik und Verwaltung, deren offizieller Ansprechpartner er ist. Dieser starke Organisationsgrad hat die Mobilisierung von Roma AktivistInnen, vor allem den jungen, gefördert. Immer mehr junge Roma engagieren sich in Vereine und werden AktivistInnen. Pedro Aguilera, Politologe und spanischer Roma Aktivist, wird uns Einsicht in die Roma-Aktivismus in Spanien geben. Er wird folgenden Fragen nachgehen: Wie konnte sich ein starker Roma-Aktivismus in Katalonien entwickeln? Was waren die Faktoren dafür? Wieso fehlt ein solcher Organisationsgrad an anderen Orten Spaniens und in Europa? Was kann die Bürgerbewegung der Sinti und Roma in Deutschland aus dieser Erfahrung lernen?

Anmeldungen bitte an: guillermo.ruiz@sozialfabrik.org

Organisiert von: Sozialfabrik e.V. / Amaro Foro e.V.

Im Rahmen des Projektes „Förderung der gleichberechtigten Teilhabe junger Sinti und Roma“