Einladung zur Büroeinweihung

Einladung zur Büroeinweihung

Amaro Foro e.V. hat seit 2011 eine Beratungsstelle für Menschen aus Rumänien und Bulgarien und begleitet diese bei den ersten Hürden, die in Berlin zu meistern sind.

Nach langer Suche hat der Verein nun ein neues Büro gefunden. Unsere Arbeit basiert auch auf der langjährigen Unterstützung vieler anderer Beratungsstellen, Verwaltungen und privaten Hilfeleistenden. Deshalb wollen wir den Anlass nutzen und gemeinsam mit Ihnen, dem Team von Amaro Foro e.V. und den Beratungssuchenden feiern.

Wir laden ein am 16. Oktober 2015 ab 17.00 Uhr

In die Räumlichkeiten in der Kaiser-Friedrich-Straße 19, 10585 Berlin

(Station Bismarckstraße U7, U12)

17.00 Uhr:                          Empfang
17.00-18.30 Uhr:              Kinderprogramm für die Kleinen
17:15 Uhr:                          Begrüßung durch den Vorstand
Grußwort des Dokumentationszentrums des Zentralrates der deutschen Sinti und Roma
17:30 Uhr:                          kurze Präsentation der Beratungsarbeit des Vereins
18:00 Uhr:                          gemeinsamer Tanz auf Romanes

Im Anschluss:                   Musik, traditionelles Essen aus Rumänien, Bulgarien und Berlin
Infostände über alle Projektbereiche des Vereins

Nutzen Sie die Gelegenheit des lockeren Austauschs, für neue Informationen zum Thema und einen geselligen Abend.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Das Team von Amaro Foro e.V.

Workshop: „Stadt der Zukunft – Wie wollen wir zusammenleben?“

Workshop: „Stadt der Zukunft – Wie wollen wir zusammenleben?“

Jugendpartizipation in der Stadt
Mit Teatro Trono aus El Alto (Bolivien)

In dem Workshop „Stadt der Zukunft – wie wollen wir zusammenleben?“ beschäftigen sich Kinder und Jugendliche aus Berlin und El Alto mit dem Leben in der Stadt und ihren Wünschen und Träumen für ein gutes Zusammenleben.

Wann: Freitag dem 02 Oktober um 14.30 Uhr

Wo: Weichselplatz 8, 12045, Berlin

Anmeldungen bitte an: alvaro@amaroforo.de

Organisiert von: Amaro Foro e.V. und Compa Berlin e. V.
Im Rahmen des Projektes „Förderung der gleichberechtigten Teilhabe junger Sinti und Roma“

 

Neue Räumlichkeiten für die Beratung

https://www.google.de/maps/place/Kaiser-Friedrich-Stra%C3%9Fe,+Berlin/@52.5121557,13.3035273,18z/data=!4m2!3m1!1s0x47a8512748bf5c67:0x66b09366860e4e02

Zeitzeugengespräch mit Hans Seeger

Zeitzeugengespräch mit Hans Seeger
 
Das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma und Amaro Foro e.V. veranstalten am 3. August 2015 um 19 Uhr im Rahmen des Gedenkens an die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma ein Zeitzeugengespräch mit Hans Seeger im Kunstraum Dikhas Dur : Aufbau-Haus, Prinzenstraße 84, 10969 Berlin, Aufgang 1, 5.OG
 
Hans Seeger wurde als viertes von sechs Kinder am 13. April 1931 in Stettin geboren. Er entstammt einer deutschen Sinti-Familie, die in Stettin ihren festen Wohnsitz hatte. Hans Seegers Vater war berufstätig, unter anderem als Fleischer und später als Pferdehändler. Später siedelte die Familie nach Danzig und Zopott um, wo sie ein recht bürgerliches und unauffälliges Leben führten. Der Vater wurde für die Wehrmacht gemustert, Hans selbst kam zum Jungvolk.
 
Plötzlich und unerwartet führte die Arbeit der NS-Rassebiologen dazu, dass die Familie inhaftiert wurde. Sie wurden nach Auschwitz-Birkenau deportiert, wo sie neben dem Krematorium lebten. Hans Seegers jüngerer Bruder und seine Mutter starben während einer Typhus-Epidemie, er selbst wurde mit seinem Vater zusammen nach Buchenwald verlegt, die anderen Brüder kamen nach Mittelbau-Dora. Der damals elfjährige Hans überlebte drei KZs, oftmals nur wie durch ein Wunder – etwa, indem er sich mit Hilfe der tschechischen Ärzte krank stellte, um dem erneuten Transport nach Auschwitz zu entgehen. Ein anderes Mal rettete ihm sein älterer Bruder das Leben, der für ein Durcheinander in den Namenslisten und KZ-Nummern gesorgt hatte – das ermöglichte Hans Seeger die Teilnahme am 16-tägigen Todesmarsch über Flossenbürg nach Dachau. Der aus Zigtausenden bestehende Menschenzug wurde unterwegs von den amerikanischen Streitkräften befreit. Heute, als 84-Jähriger und 15-facher Urgroßvater, lebt Hans Seeger ein ruhiges und dennoch aktives Leben.

Videoabend und Gespräch anlässlich des Andenkens an den Genozid an Sinti und Roma durch die Nazis

Videoabend und Gespräch
anlässlich des Andenkens an den Genozid an Sinti und Roma durch die Nazis

 

Film:                „People Uncounted” von Aaron Yeger (2013)
Datum:           Samstag, 01. August 2015, um 18:00 Uhr
Ort:                 Outreach Neukölln, Hobrechtstr. 83, 12043 Berlin

Input: Tobias von Borcke, Soziologe

Am 2. August erinnern wir an den nationalsozialistischen Völkermord an den europäischen Sinti und Roma. An diesem Tag im Jahr 1944 wurden  2.897 Sinti und Roma in den Gaskammern des KZ Auschwitz ermordet. Die meisten von ihnen waren ältere Menschen, Frauen und Kinder. Sie waren ein Teil der rund 500.000 Sinti und Roma, die der rassisch begründeten Vernichtungspolitik des Naziregimes  zum Opfer fielen. Der Völkermord an den europäischen Sinti und Roma stellte den Höhepunkt des Antiziganismus dar, dessen Fortbestand in seiner historischen Entwicklung verstanden werden muss.

Mit diesem Videoabend und dem anschließenden Gespräch wollen wir gleichermaßen an die Vergangenheit erinnern sowie den in unserer Gesellschaft fortbestehenden Antiziganismus thematisieren.                                                           

Anmeldungen bitte an:merdjan@amaroforo.de, guillermo.ruiz@sozialfabrik.org

Organisiert von: Sozialfabrik e.V. / Amaro Foro e.V. / Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma

Durch Spaß ins Berufsleben-Aktionstag von Amaro Foro e.V.

Amaro Foro e. V., ein Berliner interkultureller Jugendverband von Roma und nicht Roma, lädt Euch ein zu einem Aktionstag, an dem wir uns kennenlernen, austauschen und gemeinsam Spaß haben wollen.
Wann: Am Samstag, den 27.06.15
 
Programm:
13.00 Uhr:  Start im Büro von Amaro Foro e.V., Weichselplatz 8, 12045 Berlin-Neukölln
Begrüßung
 
14.00 Uhr : Gemeinsames Grillen im Weichselpark, Mittagessen, Teambuilding und Conversation über Jugendpatizipation und Selbstorganisation
 
17:30 Uhr:Tour zum Kletterwald/ T-Hall Kletteranlagen, Thiemannstr. 1, 12059 Berlin, Besichtigung des Klettergeländes, gemeinsames Klettern und Einführungsgespräch über berufliche Perspektiven im Rahmen des Sportes für Jugendliche

20.00 Uhr:  Balkan Party Cafe Dalyan, Sonnenallee 102, 12045 Berlin
Reflexion mit Abschlussparty

Thirty young Roma and non-Roma united for improving the common dialogue and common foreign cooperation

Thirty young Roma and non-Roma from Macedonia, Italy, Bulgaria, Germany and Turkey have participated in this years` seventh international youth exchange which was held in Berlin, Germany. This years youth exchange has an aim to unite the youngsters through intercultural activities for improving the common dialogue and the common foreign cooperation, as well as traditionally to be celebrated and marked the festival Hederlezi (Gjurgjovden). The main purpose of the international exchange was for the youngsters and the youth organizations that are working on the field of racism and discrimination with the Romani culture and tradition.

Erinnern bedeutet, einen Blick in die Gegenwart zu werfen!

Erinnern bedeutet, einen Blick in die Gegenwart zu werfen!

Inspiriert von einer Bildungsreise in Auschwitz veröffentlichen zwei Ehrenamtliche den Song Ihr seht was passiert

Am 27. Januar, Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, dem 70. Jubiläum der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau, gedachten wir denjenigen Roma und Sinti, die das grauenvolle Verbrechen des Nationalsozialismus überleben konnten. Gleichzeitig trauerten wir um die halbe Million ermordeter Roma und Sinti, die Opfer des Nationalsozialismus wurden. In Auschwitz-Birkenau wurden am 27. Januar 1945 allerdings keine Roma und Sinti befreit, da die Nazis bereits am 2. August 1944 die letzten 2987 in Auschwitz verbliebenen Roma und Sinti ermordet hatten.

Inspiriert von einer internationalen Jugendbegegnung zum 2. August 2014 in Krakau und Auschwitz, schrieben die beiden Düsseldorfer Rapper Purse und T-MOE den Song Ihr seht was passiert, den sie zum gestrigen Jubiläum veröffentlichten. Mit dem Song erinnern sie an die Vernichtung der Roma und Sinti durch die Nationalsozialisten im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Sie thematisieren die damit verbundenen Schmerzen sowie die Trauer der Überlebenden und deren Nachkommen. Darüber hinaus verweisen sie in ihrem Song auf die lange Zeit versäumte Aufarbeitung sowie aktuelle politische und gesellschaftliche Entwicklungen, die für Roma und Sinti nach wie vor massive Diskriminierungen und Ausgrenzungen mit sich bringen. Die beiden Jugendlichen machen darauf aufmerksam, dass die Erinnerung an vergangenes Unrecht nicht auskommt, ohne auch einen kritischen Blick in gegenwärtige Gesellschaftsentwicklungen zu werfen.

WORKSHOP- Diskriminierung gegen Sinti und Roma: Instrumente und Gegenstrategien

WORKSHOP
Diskriminierung  gegen Sinti und Roma: Instrumente und Gegenstrategien
 

Montag, 20. Oktober 2014, um 17:30
Ort: Outreach Neukölln, Hobrechtstr. 83

Workshop Leitung:Vera Egenberger, Büro zur Umsetzung von Gleichbehandlung

Fall 1:Sinti und Roma Kindern wird untersagt, sich im Schulhoff auf Romanes zu unterhalten.
Fall 2: Eine Roma-Familie bekommt keine Mietwohnung weil der Vermieter keine Roma als Mieter aufnehmen möchte.

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) schützt Sinti und Roma vor Diskriminierung in diesen Fällen nicht. Das AGG hat sich bisher als unwirksam erwiesen, um Diskriminierung gegen Sinti und Roma zu bekämpfen. Aus diesem Grund wollen wir uns näher mit dem Antidiskriminierungsgesetz befassen.Folgende Fragen werden den Workshop leiten:

Was ist Diskriminierung nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG)? Wie kann man Diskriminierung identifizieren und wie kann man diese beweisen?

Auf welche Fälle findet das AGG keine Anwendung? 

Wie kann man eine Klage wegen Diskriminierung einreichen? Welche Hilfestellungen findet man in dem Bereich?

Anmeldungen bitte an: merdjan@amaroforo.de, guillermo.ruiz@sozialfabrik.org

Sinti und Roma: Die Geschichte wach halten! Fahrt in die Gedenkstätte Sachsenhausen

Sinti und Roma: Die Geschichte wach halten
Fahrt in die Gedenkstätte Sachsenhausen

Samstag, 11. Oktober 2014
Uhrzeit: 10:00 Uhr
 
Das Nazi-Regime verübte den größten Genozid an den Sinti und Roma. Über 500.000 Sinti und Roma wurden in Konzentrationslager ermordet. Dem Genozid an den Sinti und Roma wird in öffentlichen Diskursen viel zu oft nicht genug und kein adäquater, den Gräueln und seiner Dimension angemessener Platz eingeräumt.Durch eine gemeinsame Fahrt nach Sachsenhausen wollen wir uns mit dem Genozid an den Sinti und Roma auseinandersetzen. Wir wollen mit jungen Menschen, vor allem mit jungen Sinti und Roma auch diskutieren,warumdie Gegenwart der Sinti und Roma ohne den Völkermord, der gegen sie verübt wurde,nicht zu verstehen ist.
 
Vor allem junge Menschen sind eingeladen, an dieser Fahrt teilzunehmen.
Teilnehmerzahl: 25
Die Kosten für den Eintritt in die Gedenkstätte und die Führung werden vom Projekt
abgedeckt.
Treffpunkt: AmaroForo, Weichselplatz 8, 12045 Berlin